Ana Oramas weist ehemaligen Vizepräsidenten von Bankia zurecht


Mangelnde Ethik

Ana Oramas sitzt nicht nur seit vielen Jahren für die Kanarische Koalition CC im Madrider Parlament, sondern ist auch die Präsidentin des Ausschusses, der den Fall der „Schwarzen Kreditkarten“ untersucht. Diese hatte die Bank, wie man inzwischen weiß, an Angestellte und prominente Aufsichtsratsmitglieder ausgegeben. Als der ehemalige Vizepräsident von Bankia, José Antonio Moral Santín, der über seine Karte 456.522 Euro ausgegeben hat, davon 366.350 Euro als Barabhebungen an Kassenautomaten, das mit Ausreden begründen wollte, platzte Ana Oramas der Kragen: „Jetzt kann ich nicht mehr schweigen, denn Ihr Auftreten hier ist absolut bedauerlich. Seit einem Jahr haben wir wichtige Personen angehört, die um Entschuldigung gebeten haben. Doch es ist unglaublich, dass ein Dozent für Wirtschaftswissenschaften uns glauben machen will, man habe ihm Steuern einbehalten, doch er habe sich keine Bescheinigung geben lassen und uns erklärt, Geld mit einer Karte am Automaten zu ziehen, sei ganz besonders transparent“, donnerte sie und warf ihm fehlende Ethik vor. „Die Bürger, die am meisten unter der Krise gelitten haben, mussten auch noch die Rettung der Sparkassen bezahlen“ warf sie ihm vor.




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