Das neue Jahr ging Carmen Luisa Castro mit dem festen Vorsatz an, den stillgelegten Steinbrüchen, welche nicht nur gegen diverse Umweltschutzgesetze verstoßen sondern auch die Landschaft der Gemeinde verschandeln, nun endlich zu einer Zukunft zu verhelfen. Seit Jahren liegt die Bewältigung dieser Altlast Castro besonders am Herzen.
Stau-Streit
Nachdem sich die Fronten zwischen Regionalregierung und Cabildo über die beste Lösung für das Stauproblem auf der Nordautobahn (das Wochenblatt berichtete) verhärtet haben –
Neue Bus-Info-Tafeln
Die Gemeinde Santa Cruz hat 23 neue Info-Tafeln für den Busverkehr installiert, um die Qualität dieses öffentlichen Transportdienstes zu verbessern. Insgesamt wurden knapp über 16.000 Euro investiert.
Hellere Nacht in Las Vistas
Die Gemeinde Arona führt dieser Tage die Verbesserung der Straßenbeleuchtung entlang der Promenade von Las Vistas und in anderen Fußgängerzonen in der Umgebung durch.
Chefdirigent für Sinfonieorchester gesucht
Das Sinfonieorchester von Teneriffa ist erneut auf der Suche nach einem Dirigenten. Wie vor vier Jahren vereinbart, endet der Vertrag von Michal Nesterowicz im Sommer dieses Jahres.
Pläne für Luxushotel in La Tejita stoßen auf breite Ablehnung
Die Pläne für den Bau eines Luxushotels am Strand von La Tejita, dem Granadillas Bürgermeister eine Baulizenz erteilen will, haben Umweltschützer auf den Plan gerufen. Auch politische Parteien haben sich gegen die Bebauung dieses Küstenstreifens ausgesprochen, und der Anklang einer Unterschriftenaktion spricht für sich.
Eine besondere Freundschaft
Im Loro Parque auf Teneriffa finden täglich viele wunderbare Begegnungen zwischen Mensch und Tier statt. Die Geschichte von Miranda Theunissen und dem Orca-Mädchen Morgan ist allerdings eine ganz besondere.
Hundepark in La Granja
Ende Dezember weihte Bürgermeister José Manuel Bermúdez höchstpersönlich bereits den dritten neuen Hundepark seiner Stadt ein. Im La Granja-Park gelegen, können sich hier die Vierbeiner auf 2.000 qm ordentlich austoben.
Kanarisches Neujahrsbaby
Seine Eltern hatten eigentlich schon am 22. Dezember auf seine Ankunft gewartet, doch Aníbal ließ sich Zeit.
Wandern und entdecken
Laurisilva, Lorbeerwald. Typisch kanarisch, jedenfalls für die vier westlichen Inseln. Für die Landschaft fast schon wie das tägliche Gofio für die Guanchen: schlichtweg unverzichtbar. Wo die Laurisilva verschwindet, werden die Niederschläge geringer und das Inselklima wüstenartiger. Grund genug, sie streng zu schützen. Im Nationalpark von Garajonay auf La Gomera, großen Teilen des Anaga-Gebirges und des Teno-Gebirges auf Teneriffa, im Bosque de Los Tilos auf La Palma und im Norden von El Hierro laden uns diese besonderen Wälder zum Wandern ein. Besonders sind sie nicht nur, weil es sie, abgesehen von einigen Restbeständen auf den Azoren und Madeira, weltweit nur hier gibt. Sie repräsentieren auch eine höchst lebendige Pflan- zengesellschaft, die bis vor gut zwei Millionen Jahren große Teile der heutigen Subtropen bedeckte und dort mit dem Beginn der Eiszeiten ausgestorben ist. Sogenannte lebende Fossilien sind schon sehr selten, fossile Lebensgemeinschaften aus zahlreichen solcher Arten extreme Ausnahmen. Die klimatisch isolierte Lage auf unseren Inseln machte ihr Überleben möglich. Es sind nicht nur einige wenige Arten, die den Lorbeerwald bilden – die Gegend um EL Pijaral, die nur mit schriftlicher Erlaubnis betreten werden darf, gehört zum Artenreichsten, was unsere Erde bietet. Kanarische Wissenschaftler verweisen mit Stolz darauf, und aus aller Welt reisen Forscher an.









