Der Winter ließ auf den Kanaren dieses Jahr auf sich warten, doch am 18. Februar traf er mit Regen, Hagel und Schnee ein. So tief verschneit hatte man den Teide zuletzt im Februar 2014 sehen können.
Am 18. und 19. Februar bekamen die Landwirte der Inseln das ersehnte Wasser für ihre Felder, und in den Bergen von La Palma, Gran Canaria und Teneriffa schneite es kräftig. Die Temperaturen rutschten in Teneriffas Nationalpark auf rekordverdächtige minus 12,5 Grad und auch in den Niederungen kühlte es ab.
Aufgrund der heftigen Regenfälle mussten teilweise Straßen gesperrt werden, es kam zu Flugverspätungen und im Norden Teneriffas gab es kräftige Hagelschauer.
In La Victoria de Acentejo unterspülten die Wassermassen eine Straße, wodurch eine Stützmauer einbrach und ein Loch in die Fahrbahn riss.
Online-Einkäufe werden günstiger
Der Einkauf im Internet von den Kanarischen Inseln aus wird deutlich vereinfacht, indem der Freibetrag, bis zu dem keine Zollformalitäten anfallen, von 22 auf 150 Euro angehoben wird.
Wachsendes Unternehmertum
Der jüngste Bericht des Unternehmerverbandes CEOE Tenerife bestätigt, dass infolge der Wirtschaftskrise zwischen 2007 und 2015 auf den Kanarischen Inseln 7.557 Unternehmen (5,4%), schließen mussten. Spanienweit waren es 149.779 Firmen (4,5%).
Ende des Baustopps
Die Regionalregierung hat den entsprechenden Absatz im Tourismusgesetz gestrichen und nun endgültig den Neubau von Hotels gleich welcher Kategorie und ohne Auflagen erlaubt.
Neue Flugverbindungen
Die Billig-Airline Ryanair wird in der kommenden Wintersaison mehr Flüge von Deutschland auf die Kanaren anbieten.
Streik am ITC ausgesetzt
Der Konflikt am Technologischen Institut der Kanaren (ITC) hat sich entschärft, und beide Parteien haben sich angenähert. Weil die Belegschaft die defizitbedingte Senkung ihrer Löhne nicht mehr hinnehmen wollte und Entlassungen befürchtete, war seit dem 13. Januar täglich eine Stunde lang gestreikt worden (das Wochenblatt berichtete).
Neue Rettungs- und Löschhubschrauber
Das Ressort für Territorialpolitik, Nachhaltigkeit und Sicherheit der kanarischen Regierung hat bekannt gegeben, dass drei neue Such-, Rettungs- und Löschhubschrauber auf dem Archipel eingetroffen sind, die in den nächsten Tagen ihre drei Vorgänger auf Fuerteventura, El Hierro und La Palma ablösen und dort den Dienst aufnehmen werden.
„Sonrisas Canarias“ begegnet der sozialen Wirklichkeit
Die kanarische Hilfsorganisation „Sonrisas Canarias“ entstand vor zwölf Jahren als kleine Nachbarschaftsinitiative, die 35 notleidende Familien von Valleseco, einem Stadtteil von Santa Cruz, unterstützte.
900 Euro im Monat
Mit einem Monatseinkommen unter 900 Euro schafft es laut einer Umfrage die Hälfte der kanarischen Arbeitnehmer (50,1%), über die Runden zu kommen. Weitere 21 Prozent der befragten Personen haben laut der letzten Umfrage des soziologischen Forschungsinstituts (Centro de Investigaciones Sociológicas, CIS) keinerlei Einkommen.
Grippewelle hält an
Die Grippewelle hält weiter an. Gegenüber einer Tageszeitung erklärte Ricardo Redondas, Beauftragter für Öffentliche Gesundheit, in der zweiten Februarwoche seien 255 von 100.000 Einwohnern, in der dritten Februarwoche 215 von 100.000 Einwohnern erkrankt.







