Russland hat Spanien zur Teilnahme an der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien (GISS) eingeladen, die sich bemüht, einen Ausweg aus den seit fünf Jahren währenden kriegerischen Konflikten zu finden, die den vorderasiatischen Staat geißeln. Spanien war bisher nicht in dieser Gruppe engagiert, die im Oktober 2015 in Wien gegründet wurde.
Besorgt wegen der Korruption
Bei der neuesten Umfrage über die Hauptsorgen der Spanier, die von Anfang bis Mitte Februar vom Zentrum für Soziologische Studien (CIS) durchgeführt wurde, nannten die Spanier, wie nun schon seit Jahren, als größtes Problem die hohe Arbeitslosigkeit (78%). Doch dieses Mal wurde gleich als Nächstes die Korruption genannt.
Spanien wird den Pakt mit der Türkei blockieren
Die spanische Regierung hat ihre Einstellung gegenüber dem Abkommen mit der Türkei über die Zukunft der Flüchtlinge geändert. Anfangs hatte Mariano Rajoy erklärt, er stehe voll dahinter. Später schränkte er dann ein, seine Unterschrift müsse er von einem Konsens im Abgeordnetenkongress abhängig machen. Doch jetzt hat der Außenminister José Manuel García-Margallo eine neue Version ins Spiel gebracht: Er kritisierte das Abkommen zwischen der EU und der Türkei heftig und drohte damit, es beim Gipfeltreffen zu blockieren, falls es Massenausweisungen vorsehe oder die internationale und europäische Rechtsprechung in Sachen Asylrecht verletze.
Asienreise von König Felipe verschoben
Wegen der „instabilen“ politischen Lage in Spanien ist eine geplante Asienreise von König Felipe bis auf Weiteres verschoben worden. Zuvor waren bereits zwei Auslandsreisen abgesagt worden, weil die Debatte über die Investitur von Pedro Sánchez ins Haus stand, welche dann bekanntlich doch scheiterte.
156 Tonnen Akten für 10 Abgeordnete
Als Maßnahme gegen die hohe Arbeitslosigkeit hat die andalusische Regionalregierung von 2002 bis 2012 Weiterbildungskurse mit insgesamt drei Milliarden Euro subventioniert. Nicht nur in Andalusien sollte so ein sehr umfassendes Bildungsangebot aus dem Boden gestampft werden. Mit dem schnell wachsenden Sektor konnten die Kontrollinstanzen jedoch nicht mithalten. Viel zu wenige Beamte sahen sich einem komplexen, sich ständig verändernden Heer von Anbietern gegenüber.
Schwindendes Interesse an Unabhängigkeit
Mit dem Streben nach Selbstverwaltung geht es im Baskenland bergab. Der Prozentsatz der Bürger, welche die Unabhängigkeitsbewegung unterstützen, ist in den letzten beiden Jahren um 11 Punkte zurückgegangen. Das geht aus dem „Sociometro Vasco 60“ hervor, das kürzlich von der autonomen Regierung des Baskenlandes veröffentlich wurde.
Spanische Lifeguards retten Flüchtlinge vor dem Ertrinken
Anfang September 2015 ging das Foto des kleinen Aylan, der bei der Flucht aus Syrien im Mittelmeer ertrank, um die Welt. Es zog die Aufmerksamkeit auf das sich täglich abspielende Drama im Mittelmeer auf sich. Allein im vergangenen Jahr ertranken dort mehr als 3.000 Menschen bei dem Versuch, einem schrecklichen Krieg zu entfliehen.
In Spanien hergestellte Autos werden zum Export-Schlager
Die in Spanien ansässigen Automobilhersteller frohlocken: Bereits im vergangenen Jahr wurden die Produktionszahlen aus den Zeiten vor der Krise wieder erreicht und gleichzeitig Brasilien im weltweiten Ranking vom achten Platz verdrängt. Das berichtete dieser Tage die Internationale Automobilherstellervereinigung (OICA).
Handelsbilanzdefizit ist leicht gesunken
Das Handelsbilanzdefizit ist im vergangenen Jahr um 1,2% auf 24,17 Milliarden Euro zurückgegangen.
Bewegung auf dem Hotel-Markt
Das Beratungsunternehmen Magma Hospitality hat dem spanischen Hotelsektor ein aufregendes Jahr mit interessanten Ereignissen prophezeit.






