„Für einen, der seine Studien auf der Universität der Straße absolviert hat, ist es wie ein großer Preis, wie ein Lotteriegewinn, der einem zuteil wird, obwohl man nicht weiß, ob man ihn verdient hat“. Das erklärte der Sänger und Liedermacher Miguel Ríos, als ihm die Ehrendoktorwürde der Universität von Granada verliehen wurde, der Stadt, in der er 1944 das Licht der Welt erblickte.
„Spanien braucht einen Maduro“
Präsident Mariano Rajoy ist einer der Erzfeinde von Nicolás Maduro, des Staatschefs von Venezuela. Immer wieder überrascht dieser mit seinen Attacken gegen die spanische Regierung.
Aufruf zum Ungehorsam
Antonio Cañizares, Kardinal-Erzbischof von Valencia, hat seine Schäfchen in seinem letzten Hirtenbrief zum Ungehorsam gegen die Gesetze aufgefordert, die er für absolut ungerecht hält, weil sie auf der destruktivsten und perfidesten Ideologie der Menschheitsgeschichte basieren, die Gender-Ideologie.
Rettung des Rentensystems über Steuern?
Die PSOE hat dieser Tage Stellung dazu genommen, wie sie das Rentenproblem in den Griff bekommen will. Das Team um Generalsekretär Pedro Sánchez hat in sein Wahlprogramm aufgenommen, von bestimmten Abgaben einen Teil abzuzweigen, um das stark defizitäre Rentensystem erhalten zu können.
Rajoy wird nach dem 26. Juni nichts ändern
Mariano Rajoy, derzeit noch spanischer Regierungschef, erklärte vor einigen Tagen, er ziehe es vor, Pakte über dauerhafte Reformen mit den Sozialisten von der PSOE und den liberalen Ciudadanos zu schließen, als alleine zu regieren. Deshalb werde er nach den Wahlen vom 26. Juni, wie immer auch das Resultat sein wird, seinen Rivalen das gleiche Angebot unterbreiten wie nach dem 20. Dezember – die Bildung einer großen Koalition.
Vier Monate damit verbracht, die Fußballzeitung zu lesen
Die Liberalen von Ciudadanos begannen ihren Vorwahlkampf am Strand Malvarrosa in Valencia. Parteichef Albert Rivera hat eine seiner Hochburgen ausgewählt, um seinen offiziellen Weg zum 26. Juni anzutreten.
Strickmütze statt Nadelstreifen
Chema Alonso, Spaniens bekanntester und einflussreichster Hacker, ist in die Führungsetage von Telefónica aufgestiegen.
Rückblick
Die Tatsache, dass sich Spanien vor 30 Jahren im Juni ebenfalls im Wahlkampf befand, ist reiner Zufall und dem Umstand geschuldet, dass am 26. Juni 2016 Neuwahlen stattfinden werden, weil die Regierungsverhandlungen gescheitert sind.
In unserer Ausgabe vom 20. Juni 1986 standen die Parlamentswahlen unmittelbar bevor. Sie waren für den 22. angesetzt, und unsere Berichterstattung drehte sich natürlich um dieses wichtige Ereignis und die prominenten Politiker, die aus der Hauptstadt auf die Inseln kamen und um die Stimmen der Canarios warben.
Die Führer sämtlicher politischer Parteien, der Sozialist Felipe González, der Konservative Manuel Fraga, der Liberale Miquel Roca und Adolfo Suárez, der erste demokratisch gewählte Präsident Spaniens, sie alle hielten in Santa Cruz und Las Palmas ihre Meetings ab. Im Gegensatz zur derzeitigen Situation wiesen die Meinungsumfragen bereits auf einen Sieg der Sozialisten hin.
Spärliche Passagierzahlen im AVE
Der AVE-Bahnhof von Villena, der 60 Kilometer von Alicante entfernt liegt und im Jahr 2013 eröffnet wurde, hat 11,5 Millionen Euro gekostet. Der Bahnhof Requena-Utiel, 70 Kilometer vor Valencia und seit 2010 in Betrieb, wurde für 12,4 Millionen Euro errichtet. In beiden verkehren ausschließlich Züge des spanischen Hochgeschwindigkeitsnetzes AVE, in das wärend der letzten beiden Jahrzehnten insgesamt 47 Milliarden Euro investiert wurden.
Die Einkommensteuer für Nicht-Residente
Es klingt schon auf den ersten Blick etwas widersinnig: wieso sollte jemand, der zwar hier ein Haus besitzt, aber weder in Spanien fest ansässig ist noch hier Geld verdient, dennoch Einkommensteuer zahlen? Nun gut, Steuerrecht hat mit Logik oft rein gar nichts zu tun, dennoch, rechtfertigen lässt sich diese Steuer schon.










