MiMúsica würdigt das kulturelle Erbe der Kanarischen Inseln in Puerto de la Cruz

  • MiMúsica bringt das kulturelle Erbe der Kanarischen Inseln in die Klassenzimmer und in die Festung San Felipe in Puerto de la Cruz. 
  • Das Projekt verbindet pädagogische Workshops, eine Fotoausstellung und ein Konzert, um der Öffentlichkeit die traditionelle Musikinstrumentenkunde des Archipels näherzubringen.

Puerto de la Cruz, 16. März 2026. – Das Projekt MiMúsica – Etnografía Canaria wurde vom Kulturamt der Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz im Rahmen ihrer Ausschreibung für Kulturprojekte 2025 ausgewählt und wird im April ein Programm durchführen, das Bildung, Forschung und künstlerische Darbietungen in der Gemeinde verbindet, mit dem Ziel, den Bürgern das musikalische Erbe der Kanarischen Inseln näherzubringen.

Workshops in Schulen

Vom 1. bis zum 17. April finden zwölf Informationsveranstaltungen des Workshops „El sonar de las islas“ in verschiedenen Grund- und weiterführenden Schulen in Puerto de la Cruz statt. Diese didaktischen Einheiten bringen den Schülern das musikalische Erbe der Kanarischen Inseln aus einer partizipativen, fundierten und an die jeweilige Bildungsstufe angepassten Perspektive näher. Der Workshop, der als lehrreiche und erlebnisorientierte Erfahrung konzipiert ist, bietet einen Rundgang durch die traditionelle kanarische Instrumentenkunde und verbindet musikalische Darbietungen, historische Einordnung und den Dialog mit den Schülern, um das Interesse an den musikalischen Traditionen des Archipels zu wecken und deren Kenntnis bei den neuen Generationen zu fördern.

Förderung der Kultur

Der Bürgermeister von Puerto de la Cruz, Leopoldo Afonso, betonte, wie wichtig es sei, kulturelle Projekte zu fördern, die zur Erhaltung und Verbreitung des Erbes der Inseln beitragen. „Initiativen wie MiMúsica ermöglichen es, unsere Traditionen den Bürgern und insbesondere den Jüngsten näherzubringen und so das Wissen und die Wertschätzung für den kulturellen Reichtum der Kanarischen Inseln zu fördern“, erklärte er.

Die Kulturstadträtin Desiré Díaz hob ihrerseits den pädagogischen und informativen Charakter des Vorhabens hervor. „Dieses Projekt verbindet Forschung, Bildung und künstlerisches Schaffen, um die traditionelle kanarische Musik verschiedenen Zielgruppen näherzubringen und gleichzeitig die Verbindung zwischen Kultur, Region und Bildungsgemeinschaft zu stärken“, erklärte sie.

Fotoausstellung im Castillo de San Felipe

Parallel dazu findet vom 20. April bis zum 1. Mai im Castillo de San Felipe die retrospektive Fotoausstellung „La piel del tambor“ statt, die einen Teil der über die digitale Plattform etnografiacanaria.com durchgeführten Forschungsarbeit aus der Perspektive des Fotografen Raúl Santana zeigt.

Die Ausstellung bietet einen visuellen und dokumentarischen Einblick in die Instrumentenkunde der Kanarischen Inseln und hebt den Reichtum, die Vielfalt und die Einzigartigkeit der traditionellen Instrumente des Archipels sowie den in den letzten Jahren vorangetriebenen Prozess der Dokumentation und Wiederbelebung des kulturellen Erbes hervor.

Abschlusskonzert

Das Programm findet am Freitag, dem 1. Mai, mit dem Abschlusskonzert „Músicas del piélago“ seinen Höhepunkt, ebenfalls in der Festung San Felipe. Diese Veranstaltung bietet eine zeitgenössische Neuinterpretation des traditionellen kanarischen Repertoires und bringt das musikalische Erbe des Archipels mit neuen künstlerischen Sensibilitäten in einen Dialog.

Das Konzert, das von den Musikern Jonatán Rodríguez und Félix Morales bestritten wird, ist als offene Begegnung zwischen Einheimischen und Besuchern konzipiert und unterstreicht die Rolle von Puerto de la Cruz als Gastgeberstadt und kulturelle Referenz.

Das Projekt Etnografía Canaria

MiMúsica ist Teil des Projekts „Etnografía Canaria“ und hat als Hauptziel die Wiederbelebung, Verbreitung und Weitergabe des immateriellen musikalischen Erbes der Inseln. Die Initiative verbindet ethnografische Forschung, pädagogische Arbeit an Schulen, Ausstellungsproduktion und szenische Gestaltung und etabliert sich als ein Konzept, das Tradition und Innovation vereint.

Mit diesem Programm bekräftigt Puerto de la Cruz sein Engagement für eine zugängliche, partizipative und nachhaltige Kultur, die die Gewinnung neuer Zielgruppen fördert und das kanarische Kulturerbe an symbolträchtigen Orten der Gemeinde präsentiert. [Ayto. Puerto de la Cruz]