Leserbrief: Badeverbot wegen Meerwasserverschmutzung

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Der Strand von Los Cristianos war (zumindest) am 10. Februar wegen Bakterienbefall zum Baden gesperrt. Dies war die Erklärung der aus zwei Personen bestehenden Aufsicht. Die Südwindlage treibt die ins Meer geleiteten Abwasser der Stadt in das Hafenbecken zurück und verursacht indirekt diese erneute Verschmutzung des Wassers in Strandnähe.
Wäre es nicht an der Zeit, Investitionsgelder, die ja wohl vorhanden sind, endlich in den Bau von Kläranlagen zu stecken?
Ich wünsche mir sehr, dass auch Brüssel davon unterrichtet wird und Schritte unternimmt, den Tourismus zu schützen.
Liebe Grüsse, Klaus Winter Auf den Kanaren wird an verschiedenen Stellen geklärtes Abwasser ins Meer geleitet. Die Ableiter sind von der Regionalregierung erfasst und dort, wo das Abwasser ins Meer fließt, muss eine Genehmigung vorliegen. Trotzdem erfüllt Spanien noch immer nicht die EU-Abwasser-Richtlinien. Wegen Rohren, über die unzureichend gereinigtes Abwasser ins Meer geleitet wird, musste Spanien in der Vergangenheit bereits Millionenbeträge an Strafe an die EU zahlen (siehe Artikel „22 Mio. Euro-Strafe für mangelnde Abwasserbehandlung“ vom 15.07.2019 auf wochen
blatt.es). Auf Teneriffa befinden sich mehrere neue Kläranlagen im Bau (Güímar) oder in Planung (La Victoria).
Mit freundlichen Grüßen,
die Wochenblatt-Redaktion

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