Das Museum der Sand- und Blütenbilder wurde wieder eröffnet

Die Ausstellungsräume wurden zum Teil neu gestaltet und modernisiert. Foto: ayuntamiento de la orotava

Die Ausstellungsräume wurden zum Teil neu gestaltet und modernisiert. Foto: ayuntamiento de la orotava

Teneriffa – Das „Teppichmuseum“ von La Orotava hat nichts mit Textil-Teppichen zu tun. Die Exponate des „Museo de Alfombras“ sind – wie auch im neuen Namen des Museums zu lesen ist – vergängliche Kunstwerke. Am 28. April nahmen Bürgermeister Francisco Linares und der Vorsitzende des Verbands der Teppichkünstler, Leopoldo Rodríguez, nach einjähriger Renovierung und Modernisierung die Wiedereröffnung der Ausstellung vor, die neuerdings „Centro de Interpretación del Arte Efímero: Alfombras de La Orotava“ heißt.
Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Bilder aus Lavasand in verschiedenen Farbnuancen und die Blumenteppiche, die traditionell zu Fronleichnam in La Orotava von Künstlern in den Straßen gelegt werden. Parallel zu der Dauerausstellung sollen nun auch Wechselausstellungen stattfinden. Die erste Ausstellung mit dem Titel „La Orotava (1930-1939): Una década entre pétalos“ beleuchtet die Zeit des Bürgerkriegs.
Neu ist außerdem, dass Besuchern der Zugang zu der Dachterrasse erlaubt wird, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt von La Orotava hat.
Das Museum befindet sich unmittelbar neben der „Casa de los Balcones“ in einem Gebäude aus dem Jahr 1642 in der Calle San Francisco. Geöffnet von Montag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

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