Im vergangenen Jahr zeichnete sich nach siebenjähriger Krise eine leichte wirtschaftliche Erholung ab, und auch internationale Investoren fassten wieder Vertrauen in das Land. Andererseits kam jedoch der erst achtzehn Monate andauernde Abbau der Auslandsverschuldung ins Stocken.
Wirtschaft
Repsol stellt Probebohrungen vor den Kanaren ein
Die Gerüchte über einen vorzeitigen Abbruch der Erdölsondierungen haben sich bestätigt (das Wochenblatt berichtete). Die Verantwortlichen des Erdölkonzerns Repsol haben am 16. Januar den Abbruch der Sondierungen bekannt gegeben.
Die Probebohrung habe ergeben, dass Öl und Gas vorhanden sei, doch nicht in ausreichender Qualität und Menge, um eine Förderung in Betracht zu ziehen, hieß es in der Bekanntmachung des Unternehmens. Die Analyse der Proben hat ergeben, dass die Öl- und Gasvorkommen mit Wasser durchsetzt sind. Die Schichten sind außerdem zu dünn für eine Verwertung.
Inselregierung treibt Zug-Projekte voran
Die Zug-Projekte sind wieder im Gespräch, um langfristig die Verkehrsprobleme Teneriffas zu beheben (s. auch S.2). Allerdings bekommt hier der touristisch interessantere Inselsüden den Vorzug. Laut Inselpräsident Carlos Alonso soll nämlich 2016 die Zugstrecke zwischen Santa Cruz und Playa de las Américas, erst 2017 die Zugstrecke im Inselnorden angegangen werden.
Neues Luxushotel für Costa Adeje
Schon in zwei Jahren soll in Costa Adeje ein neues Hotel stehen, dessen Grundstein am 9. Januar gelegt wurde. Für den Bau und den Betrieb des zukünftigen Barceló Corales Suites Resort mit Fünfsterneniveau haben die Investmentgesellschaft Flanders 10 Invest und die mallorquinische Hotelgruppe Barceló eine strategische Partnerschaft geschlossen.
Vorbildlich behindertengerecht
Das Kurhotel Mar y Sol im Süden Teneriffas wurde im Rahmen der dritten Verleihung der Telefónica Ability Awards am 12. Januar in Madrid in der Kategorie behindertengerechte Zugänglichkeit ausgezeichnet. Damit wird die vorbildliche Barrierefreiheit sämtlicher Einrichtungen des Hotels anerkannt.
Teneriffas Cabildo geht das Stauproblem auf der Nordautobahn an
Seit vielen Jahren wird die morgendliche Fahrt zur Arbeit für die Pendler Richtung Santa Cruz zur Geduldsprobe. Meistens schon ab La Matanza staut sich der Verkehr, auf Höhe von La Laguna und der Ausfahrt zur Verbindungsautobahn TF-2 kommt es häufig fast zum Kollaps. Laut einer Studie benötigen die Pendler wegen der kilometerlangen Schlangen dreimal so lange zu ihrem Ziel. Nun hat die Inselregierung erste konkrete Maßnahmen angekündigt, um die Verkehrsstauung etwas zu lockern.
Internationales Interesse am Windwasserkraftwerk
Das revolutionäre Windwasserkraftwerk erweckt weiterhin weltweit reges Interesse. Vor Kurzem statteten zuerst eine Delegation aus der marokkanischen Region Souss-Massa-Draâ und kurz darauf eine Abordnung von den Seychellen der kleinsten Kanareninsel einen Besuch ab.
Saftige Portoerhöhung zu Jahresbeginn
Nachdem zu Jahresbeginn 2014 die erfreuliche Nachricht überraschte, dass die spanische Post (Correos de España) das Porto für Briefsendungen bis einschließlich zwei Kilogramm nicht erhöhen würde, schlägt sie dafür ein Jahr später umso kräftiger auf.
Ticketpreise steigen seit drei Jahren
Der Preis für Flüge zwischen Fuerteventura und Madrid steigt seit drei Jahren in Folge an und ist insgesamt im Durchschnitt um 22 Euro teurer geworden.
Beschäftigungsplus in der Gastronomie und in der Pflege
Eine Studie der Universität La Laguna (ULL), der Kanarischen Beobachtungsstelle für Arbeit (Obecan) und der Kanarischen Stiftung zur Förderung der Beschäftigung (Funcatra) hat sich mit den Veränderungen der kanarischen Wirtschaft während der über sieben Jahre andauernden Krise auseinandergesetzt und unter anderem ermittelt, dass mittlerweile mehr Canarios in der Hotellerie als im stark angeschlagenem Bauwesen beschäftigt sind.








