Das Szenarium eines starken, tief greifenden wirtschaftlichen Rückgangs, liefert die Vorgaben für den Haushaltsplan 2009 und die Vorausschau für 2010 und 2011. Die Beschränkung der öffentlichen Ausgaben mit Ausnahme von Etats wie etwa für Erziehungs- und Gesundheitswesen wird für die Regierung der Kanaren Präferenz haben, wenn sie den Haushalt 2009 vorlegt.
Wirtschaft
Olivenöl made in Tenerife
Die Olivenplantagen, die vor einigen Jahren in der Südgemeinde Arico angelegt wurden, gedeihen prächtig. Die Bäume hängen inzwischen voller Früchte und der Stadtverordnete für Landwirtschaft im Gemeinderat ist mit dem Resultat des Projektes „Olivenöl von Teneriffa“ absolut zufrieden.
La Palma wirbt bei Karstadt
Im September startet La Palma in der deutschen Kaufhauskette Karstadt eine großangelegte Werbekampagne. In den Filialen in 18 deutschen Städten wird die Kanareninsel potentiellen Besuchern die Schönheiten der „Isla bonito“ möglichst verlockend vor Augen führen.
Den Nebel melken
Die Inselverwaltung von Teneriffa beteiligt sich an einem Projekt zur Süßwassergewinnung aus Nebel im Naturpark Teno. In Zusammenarbeit mit der Universitätsprofessorin María Victoria Marzol wurden sogenannte „Nebelfänger“ an ausgewählten Stellen angebracht.
Hoteliers von Puerto de la Cruz schlagen Alarm
Obwohl in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen zur Wiederbelebung der Stadt und zur Verbesserung des Tourismussektors angekündigt und auch mit der Umsetzung begonnen wurde, scheinen diese Anstrengungen noch kaum Früchte zu tragen.
„Hotel Internacional“ geschlossen
Das 1972 erbaute und 1998 komplett renovierte „Hotel Internacional“ in Puerto de la Cruz ist geschlossen worden. Tagelang hatten die Angestellten vor den Türen des Hotels gestreikt, weil ihnen die Hoteldirektion angeblich seit drei Monaten die Gehälter schuldete.
Der Fluch der „lagarta“
Eigentlich lautet der wissenschaftliche Name des Falters Chrysodeixis chalcites, doch hierzulande ist der Schädling im Volksmund als „lagarta“ oder „bicho-camello“ bekannt.
Bienen sterben den Hungertod
Der Hunger könnte einen großen Teil der Bienenvölker auf Teneriffa ausrotten, befürchten die hiesigen Bienenzüchter, die schon jetzt den schlechtesten Honigertrag der letzten vierzig Jahre beklagen.
Wasser, Vulkane und Ent-SPA-nnung
Sonne und Strand war gestern. Heute muss auf der Suche nach zahlungsfähigen Touristen schon mehr als nur Badevergnügen und Sommerlaune geboten werden. Die Ressortleiterin für Tourismus bei der kanarischen Regierung, Rita Martín, und die stellvertretende Direktorin von Turespaña und Generalsekretärin für touristische Qualität und Innovation, Gloria Barba, haben kürzlich in Santa Cruz die Prioritäten der Inseln für das Programm „Horizonte 2020“ vorgestellt, mit dem eine andere touristische Politik verfolgt werden soll.
Keine neuen Campings
Wladimiro Rodriguez, der Umweltbeauftragte des Cabildos von Teneriffa ist verärgert. Jahrelang haben die Camper nach mehr Campingplätzen in den Küstenzonen der Insel verlangt. Mit einem Kostenaufwand von mehr als 1,3 Millionen Euro ließ das Cabildo die Anlage Montaña Roja in der Küstenzone von Granadilla konstruieren. Doch die wird kaum benutzt und steht praktisch leer.









