Botschaft und Konsulate bemühen sich, für die Deutschen in Spanien da zu sein. Gerade im Sozialbereich gibt es viele Fragen, die Verunsicherung schaffen. In Einzelfällen können wir meist nur auf die zuständigen Stellen verweisen. Es gibt aber auch viele grundsätzliche Fragen, die nach meinen Erfahrungen bei zahlreichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen an vielen Orten des spanischen Festlandes und auf den Inseln immer wieder auftauchen. Oft kursieren Gerüchte, die nicht richtig sind, aber das Verhalten der Deutschen nachteilig beeinflussen.
Wirtschaft
Opfer von Sparmaßnahmen
Iñiaki Urdangarín, der Ehemann von Prinzessin Cristina, hat einen gutbezahlten Job verloren. Jahrelang war er Berater der deutschen Mediengruppe Bertelsmann, die in Spanien die G + J und Motorpress Ibérica betreibt.
Schlechtes Vorbild
Air Comet, die Fluggesellschaft die von Gerardo Díaz Ferrán, dem Präsidenten des Spanischen Unternehmerverbandes geleitet wird, schuldet seit mehreren Monaten ihren rund 900 Angestellten die Gehälter.
Stromgesellschaften der Tarifmanipulation angeklagt
Über den Leisten ziehen lassen lässt sich keiner gern – egal ob es um Äpfel, Birnen, Kilo- oder Megawatt geht. So hat der staatliche Wettbewerbs-Ausschuss CNC jetzt ein Strafverfahren gegen so ziemlich den gesamten spanischen Energiesektor eingeleitet.
30 Prozent der neuen Arbeitslosen in Europa entfallen auf Spanien
Auf der schwarzen Liste der EU-Länder mit dem größten Arbeitsplatzverlust nimmt Spanien einen unrühmlichen ersten Platz ein.
Sparen wieder angesagt
Geld ausgeben, was die Kreditkarte hergibt, ist nicht mehr. Der Spanier packt sein Geld wieder vermehrt aufs Sparkonto.
Schuldzuweisung
Ram Bhavnani, Geschäftsmann von Teneriffa und Großaktionär bei Bankinter hat jetzt die Meinung vertreten, dass die Finanzinstitute die Schuld an der Finanzkrise haben, weil sie…. „Kredite wie Eistüten“ vergeben haben.
Erstes Geld aus Madrid für Teneriffas Schienenverkehr
Schlappe fünf Millionen Euro hat José Blanco, Minister für Infrastrukturförderung, bei seinem jüngsten Besuch auf Teneriffa nun endlich für die geplante Nahverkehrszugstrecke in den Süden lockergemacht. Eine Summe, die tatsächlich lächerlich wirkt angesichts der Tatsache, dass allein die Ausarbeitung des Projekts mit 31,5 Millionen Euro veranschlagt ist und das gesamte Vorhaben 1,8 Milliarden Euro verschlingen soll.
Die Arbeitslosen genauer unter die Lupe nehmen
Als „erstaunlich“ bezeichnete Alberto Génova, Direktor des kanarischen Arbeitsamtes die hohe Zahl der Arbeitslosen, die Arbeitsangebote ausschlagen, wo doch „auf den Inseln derzeit rund 250.000 Arbeitslose gemeldet sind.“
Staatshaushalt 2010: 570 Mio. Euro für Kanaren
In Zeiten der internationalen Wirtschaftskrise ist auch beim Staat sparen angesagt. So wird der Staatshaushalt 2010 nach Ankündigung von Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado sehr sparsam ausfallen.










