Am 26. Januar kündigte Landwirtschaftsminister Miguel Arias Cañete den von der Aufkündigung des Fischereiabkommens mit Marokko betroffenen spanischen Fischern (das Wochenblatt berichtete) eine Entschädigung von 9,2 Millionen Euro an.
Wirtschaft
Auf der Suche nach neuer „Benchi-Express“
Am 31. Januar fuhr die kleine Personenfähre „Benchi Express“ zum letzten Mal zwischen San Sebastián, Playa de Santiago und Valle Gran Rey hin und her, dann nahm das Fährunternehmen Fred. Olsen die defizitäre Linie aus dem Programm (das Wochenblatt berichtete).
Reiseerlebnis Natur und Gastronomie
Naturverbundener Tourismus ist auf den Kanaren ein Segment, das immer mehr an Gewicht gewinnt. Ob Sport oder Abenteuer in der Natur oder nur Entspannung in herrlicher Landschaft – viele Urlauber kommen nicht mehr nur auf der Suche nach Sonne und Strand, sondern wollen die Natur der Inseln erleben.
Fuerteventura auf der „boot 2012“
Fuerteventura war als einzige der Kanarischen Inseln bei der diesjährigen Edition der Bootsmesse „boot 2012“ mit einem Stand vertreten. Das Tourismusamt und die zwei Wassersportstationen warben in Düsseldorf um deutsche Liebhaber des Wassersports.
Puerto de Fonsalía in weiter Ferne
Zwar wurde das Hafenprojekt von Fonsalía nicht aufgegeben, doch das bereits 2007 angekündigte Vorhaben geht nur im Schneckentempo voran.
El Hierros Köstlichkeiten im Internet beziehbar
MercaHierro, öffentliche Vertriebsfirma der inseleigenen landwirtschaftlichen und gastronomischen Produkte, hat einen Online-Shop eröffnet.
Aufbau der Riesen
Ende Januar startete der Aufbau der fünf Windenergieanlagen Enercon E-70, die im November letzten Jahres auf El Hierro landeten und in Zukunft einen wichtigen Part des revolutionären Wind-Wasser-Kraftwerks übernehmen sollen.
2011 mussten 600 Bau- und Industrieunternehmen schließen
Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung der schockierenden Arbeitslosenquote von fast 31% gab das Kanarische Statistikinstitut (Istac) bekannt, dass im vergangenen Jahr 593 Unternehmen des Baugewerbes und der Industrie schließen mussten und somit die Krise in den beiden Wirtschaftssektoren anhält und viele Unternehmen vernichtet.
Politik und Wirtschaft kämpfen um vergünstigte Flughafengebühren
Seitdem am Jahresende die Vergünstigung bei den kanarischen Flughafengebühren für expansive Fluggesellschaften eingestellt wurde, liefen Politik und Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln Sturm und forderten von der Zentralregierung die Wiedereinführung der Bonifikationen, die zu dem Tourismus-Boom des vergangenen Jahres beigetragen haben.
1,8 Millionen für Werbung
Das Tourismusressort der kanarischen Regierung wird 1,8 Millionen Euro in Werbemaßnahmen im Ausland investieren. So kündigte es der Vizeleiter dieses Ressorts, Ricardo Fernández de la Puente, bei einem Treffen mit Vertretern aller sieben Cabildos an.






