Zum ersten Mal nach zehn Jahren überwiegt wieder das von Auswanderern nach Spanien gesandte Geld gegenüber den von Einwanderern in ihre Herkunftsländer verschickten finanziellen Mitteln.
Wirtschaft
Einigung beim Kohleabbau
Nach anderthalb Jahren zäher und schwieriger Verhandlungen haben nun das Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus, der Arbeitgeberverband Carbunión und die Gewerkschaften zu einer Einigung gefunden und die Zukunft des spanischen Steinkohlenbergbaus bis 2018 festgelegt.
Anleger glauben wieder an Spanien
In letzter Zeit häufen sich in den Medien Meldungen über die ersten Anzeichen für einen neuerlichen Wirtschaftsaufschwung.
30% mehr Zulassungen im September
Im September wurden 45.100 Personenkraftwagen zugelassen, fast 30% mehr als im Vorjahresmonat, teilten die Verbände der Autohändler mit.
Kanaren werben in Russland
Ricardo Fernández de la Puente, Leiter des Tourismusressorts, hat dieser Tage auf einer Pressekonferenz den Start einer exklusiv auf Russen zugeschnittenen Werbekampagne unter dem Motto „The Canary Revitalizing Therapy“ bekannt gegeben.
IWF-Delegation sorgt sich um neu verhandelte Kredite
Noch vor dem Besuch der Troika, welche die Einhaltung der Bedingungen für die Bankenrettung kontrolliert, statteten Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) der spanischen Hauptstadt im September einen Besuch ab, um die Neustrukturierung des Bankensystems zu überprüfen.
Die Treppe hinaufgefallen
Emilio Botín, der Präsident der Banco de Santander hat Rodrigo Rato, den Ex-Präsidenten der Pleite-Bank Bankia zum Mitglied des internationalen Beraterstabs seiner Bank ernannt.
Energieausweis stiftet Verwirrung
Die Einführung des Energieausweises (Certificado energético) für Häuser und Wohnungen sorgt bei Vermietern und Verkäufern für ein gerüttelt Maß an Verwirrung. Preiskrieg, Fernbegutachtungen und Unwissenheit prägen die ersten Wochen und Monate der verspäteten Umsetzung der EU-Richtlinie 2010/31/EU in Spanien.
Verbleib in EU ist die „Rote Linie“ für Investoren
Die asiatischen Investoren des geplanten Tourismus- und Freizeitkomplexes BCN World bei Tarragona im Nordosten Spaniens, lassen sich durch die Autonomiebestrebungen Kataloniens nicht abschrecken. Nur ein Verlassen der EU könnte der Finanzierung des Vorhabens ernsthaft schaden.
Deutschland – das Gelobte Land?
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte dieser Tage die aktuellen Einwanderungsdaten. Demnach meldeten sich zwischen 2011 und 2012 über 50.500 Spanier in deutschen Gemeinden an – so viele wie seit 40 Jahren nicht mehr. Doch nur jeder Dritte bleibt länger als ein Jahr.






