Liebe Leser und Leserinnen, im ersten halben Jahr war die Entwicklung an den deutschen Börsen für Anleger höchst vielversprechend.
Wer sich an meine Kolumnen zum Jahresende 2013 erinnert, konnte dort lesen, dass ich deutlich davor warnte, an den Kaptalmärkten deswegen nicht zu investieren, weil das Kursniveau schon so hoch wäre.
Wirtschaft
Betriebsschließung in Spanien – wenn der E.R.E. droht
Die Wirtschaftskrise in Spanien, deren (hoffentlich) bevorstehendes Ende immer wieder vorhergesagt wird, hat vielen, vor allem kleineren und mittleren Unternehmen die Existenzgrundlage genommen, sodass oft kein anderer Ausweg als die Insolvenz blieb.
Staatsanleihen zum historisch günstigen Zinssatz
Die spanische Staatskasse hat Anfang Juni Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei und von fünf Jahren zu den günstigsten Zinssätzen aller Zeiten an den Mann bringen können.
Russisches Wunder in Gefahr
Nachdem das Jahr 2013 mit einem historischen Rekord der Urlauberzahlen von 60,6 Millionen abgeschlossen hatte, war auch für 2014 ein Rekordjahr vorausgesagt worden. 63 Millionen erwartete man.
Bad Bank zahlt die höchsten Gehälter
Aus dem Jahresbericht der „Gesellschaft zur Verwaltung der aus der Restrukturierung des Bankensektors hervorgegangenen Aktiva“ – kurz Sareb – geht hervor, dass die staatliche Bad Bank im vergangenen Jahr ihrem Personal ein durchschnittliches Gehalt von 105.127 Euro zahlte – mehr als jedes am Aktienindex IBEX gehandelte Unternehmen und doppelt so viel wie große Banken, beispielsweise die Banco Santander oder die BBVA ihren Angestellten zahlen.
Am 27. Juni wird El Hierros Windwasserkraftwerk eingeweiht
Vor drei Jahrzehnten entstand die Idee, nun läuft der Countdown – der Verwaltungsrat des Betreiberunternehmens Gorona del Viento hat dieser Tage die Einweihung von El Hierros revolutionärem Windwasserkraftwerk auf den 27. Juni gelegt. Läuft alles nach Plan, wird die kleinste Kanareninsel an diesem Tag als weltweit erstes, sich selbst zu hundert Prozent mit Erneuerbaren Energien versorgendes Gebiet in die Geschichte eingehen.
Die Erholung des Arbeitsmarktes soll zehn Jahre dauern
Miguel Cardoso, Chefökonom von BBVA Research, erklärte dieser Tage bei einer Konferenz auf Teneriffa, die Kanarischen Inseln würden erst in mehr als zehn Jahren zu einer Beschäftigungslage wie vor Krisenzeiten zurückfinden, und auch nur bei einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 2,5% des Bruttoinlandsproduktes (BIP).
Cardoso zeigte auf, dass trotz der größtenteils auf die äußerst positive Entwicklung des Tourismus-Sektors zurückzuführenden positiven Wirtschaftsdaten der vergangenen Monate von den Inseln „bedeutende Herausforderungen“ zu bewältigen seien.
EU-Fördergelder verschwendet
In den Jahren 2007 bis 2013 hat Europa mit vielen Milliarden Projekte in Spanien gefördert. Allein durch den Fonds für regionale Entwicklung EFRE wurden 23 Milliarden Euro für Maßnahmen zur Beseitigung regionaler Ungleichheiten zugeteilt, von denen 61,6% bereits ausgeführt und bezahlt sind. Weitere acht Milliarden kamen aus dem Europäischen Sozialfonds und 3,5 Milliarden aus dem Kohäsionsfonds, der die Umwelt und die Integration der transeuropäischen Verkehrsnetze fördert.
Der Siam Park ist jetzt ein Biosphärenpark
Dem Siam Park ist durch das Institut für verantwortungsvollen Tourismus, welches mit der Unesco zusammenarbeitet, eine wichtige Auszeichnung zuteil geworden, die Anerkennung als Biosphärenpark.
Adelante!
Zehn junge Erwachsene ohne Job aus Santa Cruz de Tenerife nehmen seit Anfang Mai in Göttingen an einem Ausbildungsprogramm teil. Die vom Amt für Wirtschaftsentwicklung (Sociedad de Desarrollo) organisierte Reise unter dem Motto „Reto al Futuro“ – Herausforderung Zukunft – ermöglicht den jungen Leuten eine achtwöchige Praktikumszeit bei deutschen Firmen.








