Das deutsche Ehepaar Ursula und Paul-Gerhardt Kreye war unter den Bewohnern und Urlaubern, die in der Nacht vom 27. September aufgefordert wurden, ihre Häuser und Unterkünfte auf El Hierro zu verlassen. Die Redaktion des Wochenblatts hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihnen, nachdem sie ihren Urlaub auf El Hierro abgebrochen und auf Teneriffa fortgesetzt hatten.
Umwelt
El Hierro in Hab-Acht-Stellung
Seit Mitte September ist die kleine Kanareninsel El Hierro weltweit in aller Munde, denn täglich zittert die Erde. Aufgrund der steigenden Häufigkeit und Stärke der Erdstöße wurde ein Vulkanausbruch nicht ausgeschlossen, sodass die kanarische Regierung am 23. September die Warnstufe „gelb“ ausrief und vorsichtshalber alle nötigen Vorkehrungen für den Notfall und eine Evakuierung der Bevölkerung getroffen wurden.
San Andrés blieb verschont
Der Atlantik zeigte sich Ende September von seiner zahmsten Seite. Ruhig wie ein See luden die Strände und Buchten auf den Kanaren zum Baden ein.
Erste Stromtankstelle in Santa Cruz
Der Einstieg in die Elektromobilität wird in Santa Cruz durch die Einrichtung der ersten Ladestation für Elektrofahrzeuge möglich. An der Straße J.R. Hamilton, direkt beim Sitz des Energieunternehmens Endesa, wurde am 22. September die erste Stromtankstelle in Teneriffas Hauptstadt öffentlich vorgestellt.
Bald E-Autos auf El Hierro?
Ende September unterzeichneten Vertreter der Inselregierung El Hierros, des Energieunternehmens Endesa und der Automobilkonzerne Renault und Nissan ein weiteres Abkommen mit dem Ziel, Elektroautos auf der Insel zu etablieren.
Experte spricht Flutwarnung aus
Während die Ingenieure des Hafenamtes Santa Cruz mit der Planung einer Schutzmole für den Fischerort San Andrés beschäftigt sind, die mittelfristig dem immer wiederkehrenden Problem der Überflutungen ein Ende setzen soll, warnt ein Experte schon vor der nächsten Springflut. Tomás González war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 Chef der Seenotrettung Teneriffa und kennt sich mit den Gezeiten aus.
Iberischer Luchs auf Vormarsch
Langsam geht’s bergauf mit dem Iberischen Luchs. Ein millionenschweres EU-Programm zielt darauf ab, die stark vom Aussterben bedrohte Tierart wieder in Kastilien-La Mancha, Extremadura und Portugal zu vermehren.
Waldbrand auf El Hierro
In den Wäldern von Aitemés bei Isora (Gemeinde Valverde, El Hierro) waren Löschkräfte über einen Tag und eine Nacht lang damit beschäftigt, einen Busch- und Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.
Schutzlos dem Meer ausgeliefert
Der Fischerort San Andrés am Rande von Santa Cruz bekam Ende August wieder einmal die Gewalt des Atlantiks zu spüren. Eine Springflut brach regelrecht über den Ort herein, überflutete und beschädigte die Zufahrtsstraße und bahnte sich durch Straßen und Gassen einen Weg bis in die Ortsmitte. Auch andernorts auf den Inseln verursachte das Springhochwasser Überflutungen, doch die Folgen waren nirgends so gravierend wie in San Andrés. Die Stadt schätzt die Reparaturkosten an öffentlichen Infrastrukturen und Privateigentum auf 500.000 Euro.
Orcas stehen auf Sushi
Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Madrid, des Walforschungsverbands CIRCE und der Loro Parque Stiftung auf Teneriffa bestätigt: Die massive Überfischung des Roten Thunfischs im Atlanik gefährdet Schwertwale von Gibraltar.










