Spanien leidet unter dem trockensten Winter seit Menschengedenken. Die Situation ist nach Angaben der Meteorologen alarmierend, denn auch der Winter 2010 war nicht besonders niederschlagsreich.
Auch auf den Kanaren hält die Trockenheit an. Die Leiterin des staatlichen Wetteramtes AEMET auf den Inseln bezeichnete die Lage als „kritisch“ und die Kanarischen Inseln als eines der trockensten Gebiete. Zwischen November und Ende Januar habe es nirgendwo sonst in Spanien so wenig geregnet. Und auch der Februar brachte nicht den ersehnten Regen.
Umwelt
Vulkan kommt zur Ruhe
Am 5. März erklärte Juan Manuel Santana, Sicherheitsbeauftragter der kanarischen Regierung, die unterseeische Eruption im Mar de las Calmas für beendet – die Wissenschaftler seien einstimmig zu diesem Schluss gekommen.
María José Blanco, Direktorin des Nationalen Geografischen Institut (IGN) auf den Kanaren, fügte hinzu, seit Tagen schon würde kein Tremor (niedrig frequente Beben, die einen Vulkanausbruch ankündigen) mehr gemessen.
Schmutzige Autos
Im Januar haben sich die Kanarischen Inseln fast an die Spitze der spanischen Regionen mit den meisten Autoabgasen gestellt.
Killerwespe bedroht Teneriffas Bienenvolk
Der Bienenwolf, eine Wespenart, deren Larven sich ausschließlich von Honigbienen ernähren, bedroht die Bienen Teneriffas.
Spanien erlebt den trockensten Winter seit Aufzeichnung der Niederschläge
„Wir erleben zurzeit die trockensten Wintermonate, seit in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Niederschläge in Spanien registriert werden.“ Das teilte vor einigen Tagen ein Sprecher der Staatlichen Meteorologischen Agentur Aemet mit.
„Weiße Blattlaus“ zurück
Der als „Mosca blanca“ bekannte und gefürchtete Pflanzenschädling scheint sich nach dem milden Winter zurückzumelden.
Niederschlagsmenge 2011 deutlich geringer
Dass der vergangene Herbst der trockenste der letzten zehn Jahre war, hatte das staatliche Wetteramt AEMET schon zu Jahresbeginn gemeldet (das Wochenblatt berichtete). Bei Betrachtung der von den vier Messstationen auf Teneriffa gesammelten Daten stellt sich nun außerdem heraus, dass das ganze Jahr 2011 äußerst regenarm war und es seit dem Frühling kaum Niederschläge gab.
Weiterhin ein idealer Lebensraum
Mitglieder einer Forschungsgruppe der Universität La Laguna sichteten Mitte Februar vor der Küste El Hierros eine Gruppe von Blainville-Schnabelwalen, die sich dort offenbar sehr wohlfühlt.
Quallenplagen immer häufiger
Ende Januar waren mehrere Strände im Süden Teneriffas von einer Quallenplage betroffen. In Playa Honda, Los Cristianos, Las Vistas und El Camisón signalisierte die gelbe Fahne die Gefahr, und es wurde zeitweise vom Baden abgeraten.
Verteidigungsminister will Alternativen prüfen
Das Verteidigungsministerium wird Alternativen prüfen, um möglichst die Einrichtung neuer militärischer Anlagen auf dem Berg La Muda zu vermeiden.









