Auf einer Pressekonferenz am 16. März äußerten sich Guillermo Díaz, Direktor des nationalen Wetterdienstes AEMET, und Irene Sanz, Leiterein des AEMET auf den Kanaren, über die anhaltende Trockenheit und die Aussichten für die nächsten Wochen.
Umwelt
Sechs Südgemeinden lehnen neue oberirdische Stromleitungen ab
Nach den heftigen Protesten seinerzeit gegen die geplante oberirdische Stromleitung durch die Gemeinde Vilaflor, die vor über sechs Jahren zu einer Änderung der Pläne der Elektrizitätsgesellschaft und den Verlauf der Stromleitungen führten, wodurch das Naturschutzgebiet von Hochspannungsmasten verschont blieb, bahnt sich nun ein neuer Streit um Stromtrassen auf Teneriffa an.
Freilassung als multikulturelles Ereignis
Am Strand Playa del Granillo an der Costa Calma in Pájara wurden kürzlich zwei Meeresschildkröten der Art Caretta Caretta zurück in die Freiheit entlassen.
Schmutzwasser
Die Geldstrafe, welche die Brüsseler Behörden gegen Spanien verhängen wollen, weil die Abwässer unzureichend geklärt werden, war das zentrale Thema beim Treffen zwischen Miguel Arías Cañete, Minister für Landwirtschaft und Umwelt und dem EU-Kommissar für diesen Sektor Janez Potocnik.
Wasserreserven werden knapp
Spanien leidet unter dem trockensten Winter seit Menschengedenken. Die Situation ist nach Angaben der Meteorologen alarmierend, denn auch der Winter 2010 war nicht besonders niederschlagsreich.
Auch auf den Kanaren hält die Trockenheit an. Die Leiterin des staatlichen Wetteramtes AEMET auf den Inseln bezeichnete die Lage als „kritisch“ und die Kanarischen Inseln als eines der trockensten Gebiete. Zwischen November und Ende Januar habe es nirgendwo sonst in Spanien so wenig geregnet. Und auch der Februar brachte nicht den ersehnten Regen.
Vulkan kommt zur Ruhe
Am 5. März erklärte Juan Manuel Santana, Sicherheitsbeauftragter der kanarischen Regierung, die unterseeische Eruption im Mar de las Calmas für beendet – die Wissenschaftler seien einstimmig zu diesem Schluss gekommen.
María José Blanco, Direktorin des Nationalen Geografischen Institut (IGN) auf den Kanaren, fügte hinzu, seit Tagen schon würde kein Tremor (niedrig frequente Beben, die einen Vulkanausbruch ankündigen) mehr gemessen.
Killerwespe bedroht Teneriffas Bienenvolk
Der Bienenwolf, eine Wespenart, deren Larven sich ausschließlich von Honigbienen ernähren, bedroht die Bienen Teneriffas.
Spanien erlebt den trockensten Winter seit Aufzeichnung der Niederschläge
„Wir erleben zurzeit die trockensten Wintermonate, seit in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Niederschläge in Spanien registriert werden.“ Das teilte vor einigen Tagen ein Sprecher der Staatlichen Meteorologischen Agentur Aemet mit.
„Weiße Blattlaus“ zurück
Der als „Mosca blanca“ bekannte und gefürchtete Pflanzenschädling scheint sich nach dem milden Winter zurückzumelden.
Schmutzige Autos
Im Januar haben sich die Kanarischen Inseln fast an die Spitze der spanischen Regionen mit den meisten Autoabgasen gestellt.









