In den Abendstunden sind sie in ruhigen Küstengegenden deutlich zu hören, die jammernden, schnatternden Schreie der Pardelas. Diese auf den Kanarischen Inseln geschützten Zugvögel halten sich tagsüber meist über dem Meer auf und kommen erst in der Abenddämmerung an die Küsten, wo sie auf den Klippen nisten.
Umwelt
Atemberaubend schön
Ein Jahr nach dem Vulkanausbruch vor der Küste El Hierros, der die Inselwirtschaft erschütterte und den Tourismus zeitweilig zum Erliegen brachte, erblüht die Insel wieder mit all ihren Reizen.
El Hierro: 365 Tage danach
Am 10. Oktober letzten Jahres brach das erste Magma durch den Meeresboden im Mar de las Calmas. Aus diesem Anlass äußerten sich El Hierros Politiker und Bevölkerung zur derzeitigen Wirtschaftslage, die sich bisher noch nicht erholt hat. Auch Kritik an der Krisenbewältigung wurde laut, ebenso die vertane Chance bedauert, den Vulkanausbruch nicht besser genutzt zu haben. Den Herreños und der ganzen kanarischen Bevölkerung ist der sich über mehrere Monate hinziehende Vulkanausbruch im Mar de las Calmas vor La Restinga noch lebhaft in Erinnerung.
Ausbreitung der Wildpferde
Rund zwanzig der im Nationalpark Doñana lebenden Wildpferde wurden kürzlich in das Naturschutzgebiet Campanarios de Azaba (Salamanca) gebracht und dort wieder freigelassen.
Brand nach 50 Tagen „unter Kontrolle“
Erst am 24. September wurde der Waldbrand auf La Gomera für endgültig „unter Kontrolle“ erklärt. Das Feuer, das am 4. August ausgebrochen war und sich wochenlang immer weiter ausbreitete, war am 24. August für „stabilisiert“ erklärt worden.
Endlich Regen!
Selten war der Regen auf den Kanaren so willkommen wie in diesem Herbst. Nachdem die erste „Unwetter-Warnung“ des Wetteramtes sich als Flop erwies und lediglich Niederschläge in der östlichen Provinz brachte, blieb es auf Teneriffa trocken.
Feuer und Wasser: Schutz der Natur auf La Gomera
Die schweren Waldbrände auf La Gomera waren eine Katastrophe für die Menschen auf der kleinen Kanareninsel. Und für die Natur, denn ein wesentlicher Teil des einzigartigen Nationalparks Garajonay ist abgebrannt. Dieser Nationalpark steht als UNESCO Weltnaturerbe unter höchstem Schutz.
Warten auf Regen
Der Wassermangel auf den Inseln bereitet weiterhin Sorge, und die kurzfristigen Aussichten geben kaum Hoffnung auf Regen. Der Sommer kann noch dauern, und die Lage spitzt sich immer weiter zu.
Erfolgreicher Artenschutz
Als die kanarische Untergattung des vom Aussterben bedrohten Schmutzgeiers (Neophron percnopterus majorensis) – hier „Guirre“ genannt – vor 15 Jahren von Teneriffa und Gran Canaria verschwand und auf Fuerteventura kaum noch Exemplare gezählt wurden, schlug die Inselregierung Alarm.
El Hierro zittert wieder
Für die Herreños gehört es mittlerweile zur Normalität, dass sich die vulkanologische Natur ihrer Heimat hin und wieder bemerkbar macht. Und so sorgen die Erdstöße, die seit dem 14. September gemessen werden, bei den Inselbewohnern für wenig Aufregung. „Wir Herreños sind es leid, dass unsere Insel als gefährlich abgestempelt wird,“ kommentierte María del Carmen Morales vom Cabildo das Naturereignis, und warnte vor einem erneuten Aufbauschen durch die Medien.











