Teneriffa will weiter die Nase vorn haben, was das Recycling von Wertstoffen angeht. Die Insel verfügt schon über acht große Sammelstellen, Puntos Limpios genannt, bei Santa Cruz, La Laguna, La Orotava, Güimar, Arona, Adeje, Buenavista und La Guancha, wo Wert- und Schadstoffe aller Art getrennt und kostenlos entsorgt werden können.
Umwelt
Zurück in die Freiheit
Anlässlich des Welttages der Ozeane fand am Strand Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria am 8. Juni die Freilassung von fünf Meeresschildkröten statt, die in Wildtierpflegeeinrichtungen auf den Inseln gesund gepflegt worden waren.
Fuerteventura wäre am schlimmsten betroffen
Am 10. Juni wurde das von Repsol erstellte Umweltgutachten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Ölkonzern die Wahrscheinlichkeit eines „Blow outs“, sprich eines Kontrollverlustes über die Ölquelle, auf 0,00003 Prozent einschätzt.
Die Erklärung zum Schutzgebiet könnte der Ausweg sein
Ebenso wie die Kanarischen Inseln befinden sich derzeit auch die Balearen im Kampf gegen die Erdölindustrie (das Wochenblatt berichtete). Vier verschiedene Konzerne planen, im Mittelmeer nach Erdöl- und Erdgasvorkommen zu suchen.
Umweltministerium entscheidet zugunsten Repsol
Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt hat am 29. Mai praktisch den Weg für die von Repsol vor den kanarischen Küsten geplanten Probebohrungen geebnet. Mit Erlass eines positiv ausfallenden Umweltgutachtens wurde das größte Hindernis für das Projekt aus dem Weg geräumt. Läuft alles nach Plan, könnte noch vor Jahresende mit den Sondierungen nur 60 km vor der Küste von Lanzarote begonnen werden.
Zum zweiten Mal ohne Blaue Flagge
Schon im zweiten Jahr in Folge werden die drei wichtigsten Strände von Arona nicht mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Die Kennzeichnung wird durch die in Dänemark ansässige Stiftung für Umwelterziehung an Strände vergeben, die bestimmte Exzellenz-Kriterien für Wasserqualität, Serviceeinrichtungen und Umweltstandards erfüllen.
Quallenflut in Las Palmas
Ende Mai hieß es an den Stränden im Norden Gran Canarias für Badegäste wieder „dem Wasser fernbleiben“. Die Beschäftigten des Reinigungsunternehmens der Stadt Las Palmas hatten buchstäblich alle Hände voll zu tun, Tausende von Quallen zu beseitigen, die am Strand von El Confital angeschwemmt worden waren.
Teillösung des Wasserproblems im Inselnorden in Sicht
Seit Langem suchen die Inselregierung und die betroffenen Gemeinden nach Lösungen für die Probleme mit dem Leitungswasser im Inselnorden. Insbesondere wegen Überschreitens der gesetzlich vorgeschriebenen Fluorid-Grenze hatte das Gesundheitsamt für elf Gemeinden ein Trinkverbot verhängt (das Wochenblatt berichtete).
San Andrés ist weiterhin der Gewalt des Meeres ausgeliefert
Wieder einmal ist das Meer in die Straßen des kleinen Ortes San Andrés am Rande von Santa Cruz eingedrungen. Am 1. Juni brachen sich die Wellen über der Küstenstraße und verursachten beachtliche Schäden.
Vorbereitungen für die Waldbrand-Saison
Mit dem Juni beginnt auf den Kanaren die Zeit erhöhter Waldbrandgefahr. In diesem Jahr gibt es Neuerungen im Zivilschutzplan zur Kontrolle des Brandrisikos (Infoca). Ein technischer Leiter und ein Flugkoordinator verstärken die Einsatzleitung und die mögliche Entwicklung eines Brandherdes wird künftig durch einen Index berechnet.









