Waldbrände in vier spanischen Provinzen

Noch Mitte August veröffentlichten die Medien im Hinblick auf die Waldbrände in diesem Sommer hoffnungsvolle Meldungen: „Das Jahr mit der geringsten verbrannten Waldfläche in einem halben Jahrhundert“ schrieb die Zeitung El País noch am 19. August. Experten hatten darauf hingewiesen, dass ein regenreiches feuchtes Frühjahr und ein Sommer ohne große Hitzewellen die Gründe für diese positive Entwicklung seien. Obwohl es Ende Juli in Adratx auf der Baleareninsel Mallorca vier Tage lang brannte und mehr als zweitausend Hektar den Flammen zum Opfer fielen, freuten sich die Verantwortlichen darüber, dass bis zum 20. August 90.000 Hektar weniger zerstört wurden als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

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Mutmaßliche Brandstiftung hält die Feuerwehr in Atem

Nach den Verwüstungen, die Großbrände im vergangenen Jahr auf La Gomera angerichtet haben, erlebten die Gomeros erneut Stunden zwischen Hoffen und Bangen. Am 15. August brach im Gemeindegebiet Vallehermoso nahe der Kapelle Ermita de Santa Clara ein Waldbrand aus. Glücklicherweise hatte die Inselregierung schon in den Tagen zuvor die Wanderwege, Grillplätze und verschiedene Zufahrtsstraßen wegen erhöhter Brandgefahr gesperrt.

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Täglich zwei Hektar Küste zugebaut

Wie jeden Sommer seit mehr als 13 Jahren hat Greenpeace Spanien dieser Tage seinen Küstenbericht präsentiert. Der Titel „Destrucción a Toda Costa 2013“ spielt mit der Doppelbedeutung des Wortes „costa“, das sowohl mit Küste als auch mit Kosten übersetzt werden kann, und bedeutet „Zerstörung um jeden Preis“, kann jedoch auch mit „Zerstörung der gesamten Küste“ assoziiert werden.

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