In der Sonntagnacht des letzten Augustwochenendes um 22.35 Uhr ist der Himmel über den Kanaren für etwa drei Sekunden von einem starken Licht erleuchtet worden.
Umwelt
Wieder ungetrübtes Badevergnügen
Weil bei den täglichen Analysen der Wasserqualität am Strand von Bajamar Fäkalbakterien, sogenannte Enterokokken und Escherichia coli nachgewiesen worden waren, hat die Gemeindeverwaltung von La Laguna die Playa de San Juan, auch bekannt als Playa del Castillo, einige Tage lang für Badende gesperrt.
Waldbrände in vier spanischen Provinzen
Noch Mitte August veröffentlichten die Medien im Hinblick auf die Waldbrände in diesem Sommer hoffnungsvolle Meldungen: „Das Jahr mit der geringsten verbrannten Waldfläche in einem halben Jahrhundert“ schrieb die Zeitung El País noch am 19. August. Experten hatten darauf hingewiesen, dass ein regenreiches feuchtes Frühjahr und ein Sommer ohne große Hitzewellen die Gründe für diese positive Entwicklung seien. Obwohl es Ende Juli in Adratx auf der Baleareninsel Mallorca vier Tage lang brannte und mehr als zweitausend Hektar den Flammen zum Opfer fielen, freuten sich die Verantwortlichen darüber, dass bis zum 20. August 90.000 Hektar weniger zerstört wurden als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
Mutmaßliche Brandstiftung hält die Feuerwehr in Atem
Nach den Verwüstungen, die Großbrände im vergangenen Jahr auf La Gomera angerichtet haben, erlebten die Gomeros erneut Stunden zwischen Hoffen und Bangen. Am 15. August brach im Gemeindegebiet Vallehermoso nahe der Kapelle Ermita de Santa Clara ein Waldbrand aus. Glücklicherweise hatte die Inselregierung schon in den Tagen zuvor die Wanderwege, Grillplätze und verschiedene Zufahrtsstraßen wegen erhöhter Brandgefahr gesperrt.
Picknicken und Wandern wieder erlaubt
Wegen der hohen Temperaturen und der Vorhersage einer weiteren Hitzewelle war das Waldbrandrisiko Mitte August so sehr angestiegen, dass sich die Inselregierung gezwungen sah, jegliche Aktivitäten in den Waldgebieten zu untersagen.
Gepanzerte Hoffnungsträger
Chofe und Albi heißen die beiden Meeresschildkröten, die auf Fuerteventura bald für Nachwuchs sorgen könnten. Die beiden Exemplare der Art Caretta Caretta erblickten vor fünf Jahren am Strand von Cofete das Licht der Welt.
Täglich zwei Hektar Küste zugebaut
Wie jeden Sommer seit mehr als 13 Jahren hat Greenpeace Spanien dieser Tage seinen Küstenbericht präsentiert. Der Titel „Destrucción a Toda Costa 2013“ spielt mit der Doppelbedeutung des Wortes „costa“, das sowohl mit Küste als auch mit Kosten übersetzt werden kann, und bedeutet „Zerstörung um jeden Preis“, kann jedoch auch mit „Zerstörung der gesamten Küste“ assoziiert werden.
Wirbel um einen Käfer
„Pimelia canariensis“ ist ein kleiner, schwarzer Käfer, der nur auf den Kanarischen Inseln vorkommt. Der Winzling macht zum wiederholten Male im Zusammenhang mit dem Bau des Industriehafens von Granadilla von sich reden, denn er ist nicht nur endemisch und vom Aussterben bedroht, sondern auch im Weg.
Kausalzusammenhang zwischen Sonar und Walsterben erwiesen
Im September 2002 erregte ein massives Walsterben an der Küste Fuerteventuras weltweites Aufsehen. 14 Schnabelwale strandeten und verendeten an den Stränden von Matas Blancas und Costa Calma innerhalb von drei Tagen.
Die Regierung weicht den Naturschutz auf
Madrid
Bald schon könnten Paragliding, Bootsfahrten und ländlicher Tourismus in den bisher streng geschützten spanischen Nationalparks Realität werden. Die konservative Regierung arbeitet an einem Gesetzentwurf, der diese und andere, mit dem Naturschutz „kompatible“ touristische Aktivitäten zulassen soll.










