Der Direktor des Teide-Nationalparks hat gefordert, die Sanktionen für Regelverstöße, die in den Naturschutzgebieten begangen werden, zu verschärfen.
Umwelt
Kaltfront brachte den Winter
Nach den starken Regenfällen Anfang Dezember, die auf Teneriffa vor allem in Güímar und in anderen Gemeinden des Südens Schäden anrichteten, war die darauffolgende Schönwetterphase nur von kurzer Dauer. Die Ruhe vor dem nächsten Sturm reichte gerade noch über das lange Wochenende hinaus, dann wurden die Kanaren vom nächsten Tiefdruckgebiet heimgesucht.
Weltweiter Protest gegen die Probebohrungen
Nachdem Repsol-Präsident Antonio Brufau den Start der Probebohrungen vor der Küste von Lanzarote für Mai angekündigt hatte, weitete sich der Protest aus und nahm grenzüberschreitende Ausmaße an.
Die internationale Kampagne savecanarias.org, die vor Kurzem in Madrid vorgestellt wurde, wird von weltweit tätigen Organisationen unterstützt und sammelt Unterschriften für eine Petition, die auch der Europäischen Union (EU) vorgelegt werden soll.
Unwetterfront brachte Regen und Schnee
Das Spanische Wetteramt AEMET hatte vorgewarnt und tatsächlich öffnete der Himmel am 1. Dezember seine Schleusen. Die Wassermassen stürzten auf Teneriffa, El Hierro, La Gomera, La Palma und Gran Canaria nieder. Am heftigsten traf es El Hierro, wo am 2. Dezember mehr als 200 l/qm Niederschlag gemessen wurde. Auf allen fünf Inseln gab es Überschwemmungen und Steinschlag, die Auswirkungen auf den Straßen- und Luftverkehr waren teils erheblich.
Zum Adventsonntag hatte die AEMET für die Provinz Santa Cruz de Tenerife die Auswirkungen des Tiefs vorhergesagt und die gelbe Alarmstufe ausgerufen.
Leitungswasser in Puerto verunreinigt
Weil bei den regelmäßigen Untersuchungen der Leitungswasserqualität in Puerto de la Cruz eine „Veränderung der mikrobiologischen und physikalisch-chemischen Parameter, die die Hygiene des Wassers gefährdet“ festgestellt wurde, hatten die Stadtverwaltung und das Versorgungsunternehmen Aqualia die Empfehlung herausgegeben, das Leitungswasser in den Stadtteilen Las Dehesas, La Vera, Las Águilas, San Antonio-Esquilón, Las Arenas, San Fernando und Taoro-Malpais weder zu trinken noch zum Kochen zu verwenden.
Teneriffa weiterhin ohne Wetterradar
Am 28. November jährte sich zum achten Mal der Tag, an dem der Tropensturm Delta die Kanarischen Inseln verwüstete. Damals kamen 19 Menschen ums Leben, die Schäden beliefen sich auf rund 300 Millionen Euro.
Mahnmal gegen die Verschmutzung der Meere
Die Umweltstiftung „Clean Ocean Project“ hat im Rahmen des „Canarias Surf Film Festival“ (http://canariassurffilmfestival.com) mit Freiwilligen eine Strandsäuberung an der Playa de Caleta auf Fuerteventura durchgeführt.
Strandbar ohne Genehmigung erhält Umweltpreis
Eine Chiringuito-Bar, die ohne gültige Baugenehmigung mitten am Strand Matalascañas im andalusischen Nationalpark Doñana errichtet wurde, ist vom spanischen Umweltministerium als besonders umweltfreundlich ausgezeichnet worden.
250 Anwohner wurden evakuiert
Ein Feuer im offenen Gelände unterhalb des Parador Hotels beim Cruz de Tejeda in der Gemeinde San Mateo führte zur Evakuierung von rund 250 Anwohnern und Hotelgästen, welche die Nacht in einer nahegelegenen Sporthalle oder bei Verwandten verbringen mussten.
Boje übernimmt Echtzeitkontrolle des Vulkans
Das Spanische Institut für Ozeanografie (IEO) hat bekannt gegeben, dass sich dieser Tage das Forschungschiff „Ángeles Alvariño“ auf den Weg nach El Hierro begeben wird, um auf der Meeresoberfläche über dem unterseeischen Vulkan eine Boje zu Wasser zu lassen.









