Beim dritten Waldbrand in wenig mehr als einem Monat sind drei Hektar Kiefernbestand in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer brach am frühen Nachmittag im Gebiet Las Martinas in Garafía aus, das zu dieser Jahreszeit eine Hochrisikozone ist.
Umwelt
Massive Proteste gegen Ölbohrungen
Diverse Umweltschutzorganisationen, soziale Vereinigungen und Bürgerinitiativen hatten am 7. Juni zum friedlichen Protest gegen die Probebohrungen in kanarischen Gewässern aufgerufen. Auf den acht Inseln, dem Festland und sogar in verschiedenen europäischen Städten wie Berlin fanden Protestveranstaltungen statt. Tausende folgten dem Ruf.
In Santa Cruz war der Zuspruch dermaßen groß, dass die Menschen die Uferstraße komplett überfüllten. Aufgrund des Andranges gestaltete sich die Bildung eines Protestzuges als schwierig, doch schließlich gelang der Marsch von der Abzweigung zur Rambla bis zur Plaza de España dann doch.
Endgültige Lösungen für Leitungswasserproblem in Puerto de la Cruz
Puerto de la Cruz‘ Probleme mit dem Leitungswasser scheinen bald beendet zu sein: die Installation der Wasserfilter soll vorzeitig abgeschlossen sein und der Bau eines neuen Beckens in La Vera ist beschlossene Sache.
150 Mini-Wertstoffsammelstellen bis Ende 2015
Teneriffa will weiter die Nase vorn haben, was das Recycling von Wertstoffen angeht. Die Insel verfügt schon über acht große Sammelstellen, Puntos Limpios genannt, bei Santa Cruz, La Laguna, La Orotava, Güimar, Arona, Adeje, Buenavista und La Guancha, wo Wert- und Schadstoffe aller Art getrennt und kostenlos entsorgt werden können.
Zurück in die Freiheit
Anlässlich des Welttages der Ozeane fand am Strand Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria am 8. Juni die Freilassung von fünf Meeresschildkröten statt, die in Wildtierpflegeeinrichtungen auf den Inseln gesund gepflegt worden waren.
Geländebrand bei Santa Cruz
Schon bevor der Sommer und damit die Waldbrandsaison richtig begonnen hat, waren auf La Palma mehrere gefährliche Feuer zu verzeichnen.
Fuerteventura wäre am schlimmsten betroffen
Am 10. Juni wurde das von Repsol erstellte Umweltgutachten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Ölkonzern die Wahrscheinlichkeit eines „Blow outs“, sprich eines Kontrollverlustes über die Ölquelle, auf 0,00003 Prozent einschätzt.
Die Erklärung zum Schutzgebiet könnte der Ausweg sein
Ebenso wie die Kanarischen Inseln befinden sich derzeit auch die Balearen im Kampf gegen die Erdölindustrie (das Wochenblatt berichtete). Vier verschiedene Konzerne planen, im Mittelmeer nach Erdöl- und Erdgasvorkommen zu suchen.
Umweltministerium entscheidet zugunsten Repsol
Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt hat am 29. Mai praktisch den Weg für die von Repsol vor den kanarischen Küsten geplanten Probebohrungen geebnet. Mit Erlass eines positiv ausfallenden Umweltgutachtens wurde das größte Hindernis für das Projekt aus dem Weg geräumt. Läuft alles nach Plan, könnte noch vor Jahresende mit den Sondierungen nur 60 km vor der Küste von Lanzarote begonnen werden.
Vorbereitungen für die Waldbrand-Saison
Mit dem Juni beginnt auf den Kanaren die Zeit erhöhter Waldbrandgefahr. In diesem Jahr gibt es Neuerungen im Zivilschutzplan zur Kontrolle des Brandrisikos (Infoca). Ein technischer Leiter und ein Flugkoordinator verstärken die Einsatzleitung und die mögliche Entwicklung eines Brandherdes wird künftig durch einen Index berechnet.











