Ungünstige Klimabedingungen haben in diesem Jahr verhindert, dass die Imker Teneriffas Retama-Honig ernten konnten.
Umwelt
100 Prozent „sauberer“ Inselstrom!
Nachdem El Hierros revolutionäres Windwasserkraftwerk nach einjährigen Probeläufen Ende Juni den Betrieb aufgenommen hatte, erreichte das Werk am 9. August zum ersten Mal das angestrebte Ziel:
Hitzewelle erschwert die Brandbekämpfung
Bei Wald- und Geländebränden ist in diesem Jahr schon nahezu ebenso viel Fläche geschädigt worden, wie in den vorherigen beiden Jahren zusammengenommen. Zwar hat die Anzahl der Feuer nicht zugenommen, doch durch die Hitzewelle wurden die Löscharbeiten dermaßen erschwert, dass die Zerstörungen ungleich größer ausfallen.
Verfrühte Weinlese durch Wetterkapriolen
Vor einigen Wochen hat auf den Kanarischen Inseln die diesjährige Weinlese begonnen. Lanzarote machte den Anfang, und wie jedes Jahr wurden in Yaiza bei der Lese nach alter Tradition Kamele und Esel eingesetzt. Auch auf La Palma, El Hierro, La Gomera und Teneriffa beginnt Ende August die Weinlese.
Ein Stückchen La Mancha im iPhone?
Das spanische Unternehmen Quantum Minería bereitet den Abbau von sogenannten „Metallen der Seltenen Erden“ nahe dem Dorf Torre de Juan Abad (Provinz Ciudad Real, Kastilien-La Mancha) vor. Zu den Metallen der Seltenen Erden gehören 17 Seltenerdmetalle, die insbesondere in der Hochtechnologie-Industrie beispielsweise zur Herstellung von Computern, Fernsehern, Windkraftanlagen oder Magneten verwendet werden.
Los Realejos für Umwelt-Projekt ausgezeichnet
Das Natur-Projekt Aula de la Naturaleza Rambla de Castro, das von der Gemeinde Los Realejos unterstützt und mitfinanziert wird, hat in diesem Jahr erstmals die Auszeichnung „Centro Azul“ von der Stiftung für Umwelterziehung (Foundation for Environmental Education, FEE) erhalten.
Neuer Zuchterfolg
Seit Jahren kämpft die Inselregierung von Fuerteventura um den Erhalt des auf Teneriffa und Gran Canaria bereits ausgestorbenen, auf Fuerteventura stark dezimierten „Guirre“, der kanarischen Untergattung des Schmutzgeiers (Neophron percnopterus majorensis).
Natürlich gefährlich: Invasive Pflanzen bedrohen kanarische Lebensräume
Die Grenze ist klar erkennbar am Roque de Pedro Álvarez, auch ohne das Eingangsschild zum Parque Rural de Anaga am Rand der Straße, die hinauf nach Cruz del Carmen führt. Auf dem Gebiet des jüngst zum UNESCO-Biosphären-Reservat erklärten Naturparks wächst dichter Lorbeerwald. Außerhalb davon, in Richtung auf das Dorf Pedro Álvarez, stehen nur einzelne Bäume und Büsche als kümmerliche Reste, die im vergangenen Jahrtausend die Abholzungen und Beweidungen überstanden haben. Der Wald sei dort degradiert, verarmt, stellen die Biologen fest, die dort zusammen mit den Professoren Wolfredo Wildpret de la Torre und Victoria Martín Osorio von der Universität La Laguna die Lage betrachten. Mit genügend Zeit könnte sich das wieder erholen, könnte dort wieder ein respektabler Wald aufwachsen. Wird aber nicht, hier nicht und auch nicht an anderen entsprechenden Orten der Insel. Die Fachleute sind seit Langem schon besorgt; Regierungsstellen teilen diese Besorgnis.
Waldbrand in Candelaria
Am 1. Juli mussten die Einsatzkräfte stundenlang gegen einen Waldbrand im Gemeindegebiet von Candelaria kämpfen. Dank des schnellen Vorgehens und des massiven Einsatzes der Brandbekämpfung konnte das Feuer jedoch bereits am nächsten Tag für gelöscht erklärt werden.
Keine Verringerung der Luftverschmutzung
Die Wirtschaftskrise hat es nicht geschafft, die Ozonwerte zu senken, wie aus einem Bericht der Umweltschutzorganisation Ecologistas en Acción hervorgeht.











