„Solange die Bevölkerung glaubt, dass ihr Müll wie durch Zauberei verschwindet, wird sich nichts ändern!”

Noch in diesem Jahr soll der neue Müllentsorgungsplan PTEO der Insel in Kraft treten, so kündigt der Umweltbeauftragte Wladimiro Rodríguez Brito an. „Wir sind schon sehr weit in der Planung”, so seine hoffnungsträchtige Aussage. Sämtliche Inselgemeinden vertreten inzwischen die Meinung, dass die Last des Müllbergs nicht allein auf Arico entfallen kann, wo seinerzeit die zentrale Müllkippe der Insel angelegt wurde.

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Ersticken die Kanaren im Bauboom?

Der Besiedelungsdruck auf den Kanarischen Inseln wird immer stärker. Nur 40% der knapp 750.000 Hektar des Archipels sind bebaubar. Der Rest ist Naturpark, steil abfallendes Gelände oder über 1.200 m Höhe kein geeignetes Bauland.
Der Bauboom, der die Inseln in den letzten 15 bis 20 Jahren verändert hat, ist nicht zu bremsen. Allein zwischen 1987 und 2002 wuchs die bebaute Fläche auf dem Archipel von 6.476 auf 9.976 Hektar – das sind 54%.

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2006 hat sich die Zahl der Baugenehmigungen an der Küste verdoppelt

In diesem Jahr wurde der Bau von 1,5 Millionen Wohnungen an der spanischen Küste genehmigt, doppelt so viel wie 2005. Das hat Greenpeace jetzt bekannt gegeben. Die Naturschutz-Organisation hat festgestellt, dass Valencia und Andalusien die Regionen sind, die ihre Küste am wenigsten schützen, was unkontrollierte Bebauung und die Konstruktion von Sporthäfen und Golfplätzen betrifft.

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