Die grünste der Kanaren ist längst als die Wanderinsel bekannt. Vor allem viele Deutsche zieht es nach La Palma, um die Schönheit der Insel zu Fuß zu erkunden. Diese dürfen sich freuen, denn ein Abkommen zwischen dem spanischen Umweltministerium und dem Cabildo von La Palma macht den weiteren Ausbau des Wanderwegenetzes der Insel möglich.
Umwelt
Leben, wo die Windmühlen sich drehen
Von den Häusern ist teilweise nicht viel mehr als das Dach zu sehen. Der Rest liegt unter dem Bodenniveau. Sie sehen schon recht außergewöhnlich aus. Das eine oder andere sogar ein bisschen wie das Haus von Luke Skywalkers Onkel im „Krieg der Sterne”.
Von innen ist die Raumaufteilung dann meist fast enttäuschend normal, wo doch eigentlich irgendwelche futuristischen Designs zu erwarten gewesen wären.
Umwelt nicht im Vordergrund
Nur ein Bruchteil der Inselbevölkerung sorgt sich vorrangig um Umweltprobleme, so das Ergebnis eines „Ökobarometers”, das jüngst im Auftrag von Teneriffas Umweltamt erstellt wurde. Nur 4,5% der Befragten nannten an erster Stelle Umweltprobleme auf die Frage nach den Problemen der Insel, die am dringendsten einer Lösung bedürfen.
40% mehr bebautes Gelände in Spanien
In den letzten 18 Jahren ist die Summe bebauter Gebiete in Spanien um 40% angestiegen und zwar mit einer Wachstumsrate, die weit über der anderer europäischer Länder liegt. Das ist einer der wichtigsten Punkte eines Berichts über die Veränderung der Bodennutzung, den das spanische Überwachungszentrum für nachhaltige Entwicklung jetzt veröffentlicht hat.
Mehr Gebühren für laute Flugzeuge
Höhere Gebühren für Flugzeuge mit größerer Lärmentwicklung. Das will AENA, das öffentliche Unternehmen, das die spanischen Fughäfen verwaltet, dem Wirtschaftsminister vorschlagen. Bei der Neufestsetzung der Tarife für das kommende Jahr denkt AENA an Zuschläge für Maschinen, die bei Start und Landung überdurchschnittlichen Lärm entwickeln.
2006 hat sich die Zahl der Baugenehmigungen an der Küste verdoppelt
In diesem Jahr wurde der Bau von 1,5 Millionen Wohnungen an der spanischen Küste genehmigt, doppelt so viel wie 2005. Das hat Greenpeace jetzt bekannt gegeben. Die Naturschutz-Organisation hat festgestellt, dass Valencia und Andalusien die Regionen sind, die ihre Küste am wenigsten schützen, was unkontrollierte Bebauung und die Konstruktion von Sporthäfen und Golfplätzen betrifft.
Tierkrankenhaus La Tahonilla
Das Cabildo von Teneriffa hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 387 verletzte Wildtiere von 55 verschiedenen Spezies in seinem Zentrum für Rehabilitation aufgenommen und behandeln lassen.
Quallenplage auf La Palma
Sie tragen einen recht eigenartigen Namen: Portugiesische Galeeren (Physalia physalis), heißt die Quallenart, die in den letzten Wochen die Badebuchten im Westen La Palmas heimgesucht haben. In el Remo, Charco Verde, Puerto de Naos und Puerto de Tazacorte tauchten hunderte dieser unangenehmen Meeresbewohner auf.
Tinajo soll zur Rallye-Strecke werden
Jesús Machin, der Bürgermeister der Gemeinde Tinajo auf Lanzarote hat es sich in den Kopf gesetzt, eine Rennstrecke zu bauen. Das Gelände von 180.000 Quadratmeter besitzt er bereits. Es ist sein Eigentum.
Ein künstliches Meeresreservat zur Besinnung
Die Fischereibehörde hat im Leuchtturm von Fuencaliente auf La Palma das erste Informations- und Schulungszentrum eines Meeresreservats auf den Inseln eröffnet. Das „Centro de Interpretación de la Reserva Marina“ beschäftigt sich mit dem Meeresreservat an der Südwestküste der Insel und hat das Ziel, die Welt des Ozeans der Bevölkerung – insbesondere Schülern – näher zu bringen und dadurch ihr Umweltbewusstsein zu fördern.









