Die etwas weniger als 8.000 Einwohner umfassende Gemeinde Moya auf Gran Canaria will die erste Spaniens werden, die ohne umweltbelastende Plastiktüten auskommt.
Umwelt
Plötzlich Sommer
Nach den anhaltenden kühlen Temperaturen lechzten Canarios, Überwinterer und Urlauber gleichermaßen nach Sonne und Wärme. Doch dass noch vor Mitte März der Sommer und nicht der Frühling den Winter ablösen würde, darauf war man nicht gefasst.
Höchstes Denkmal Spaniens
Nun ist es offiziell. Die Urkunde, die Regionalregierungschef Paulino Rivero am 9. März aus den Händen der spanischen UNESCO-Botschafterin María Jesús San Segundo entgegennahm, weist den Nationalpark von Teneriffa und den 3.718 Meter hohen Stolz der Kanaren als Weltnaturerbe der Menschheit aus. Damit ist der Teide das vierte von der UNESCO als solches anerkannte Naturdenkmal Spaniens und steht ab sofort unter dem besonderen Schutz der UNESCO.
„Los, los, los, diesen Hafen stoppen wir“
„Vamos, vamos, vamos – este puerto lo paramos“ – mit diesem Schlachtruf zogen am 14. März tausende Gegner des umstrittenen Hafenprojektes von Granadilla durch die Straßen von Santa Cruz de Tenerife. Besser konnte der Zeitpunkt für eine erneute Großdemonstration gegen den Hafenbau nicht ausgewählt sein: Tage zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der Kanaren seine einstweilige Verfügung, mit der die Anordnung der kanarischen Regierung annulliert wurde, die Seegraswiesen vor Granadillas Küste aus dem Artenschutzkatalog zu entfernen, bis auf Weiteres bestätigt.
Puerto de la Cruz ist Spitzenreiter im Glasrecycling
Der Recycling-Verband Ecovidrio ist nach seinen Recherchen der Meinung, dass Puerto de la Cruz das größte Volumen an Altglas im gesamten Norden der Insel recycelt.
Eine glatte Sechs in Sachen Umweltpolitik
Industrieminister Miguel Sebastián hatte es richtig erkannt. Am 5. Februar meinte er im Abgeordnetenkongress, Zapatero habe mit der Zusammenfassung der beiden Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt „den Wolf und das Schaf zusammengebracht”.
Alternative Energien auf dem Vormarsch
Vor acht Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, dass 30% des Stroms durch alternative Energien gewonnen werden könnten.
Anaga soll erstes Biosphärenreservat Teneriffas werden
Das Anaga-Massiv, das zu 77% im Gemeindegebiet von Teneriffas Hauptstadt liegt und deshalb von Santa Cruz de Tenerife sozusagen auch für sich beansprucht wird, soll nach dem Wunsch der Stadtväter zum ersten UNESCO-Biosphärenreservat Teneriffas werden. Die ersten Schritte, um einen entsprechenden Antrag bei der UNESCO zu stellen, wurden von der Stiftung „Santa Cruz Sostenible“ (Nachhaltiges Santa Cruz) bereits eingeleitet, berichtete Bürgermeister Miguel Zerolo in einer Pressekonferenz.
Behebung der Unwetterschäden soll sieben Millionen Euro kosten
Das Cabildo von Teneriffa will über das Straßenamt rund sieben Millionen Euro in die Behebung der Straßenschäden investieren, die auf der ganzen Insel nach den Unwettern und starken Regenfällen im Dezember und Januar entstanden sind.
Oberster Gerichtshof der Kanaren stoppt Hafenbau in Granadilla
Ganz so einfach, wie sich die Befürworter des in Granadilla geplanten Industrie- und Handelshafens das vorstellen, wird es dann wohl doch nicht werden. Zwar haben die kanarische Regierung und Teneriffas Hafenamt die nach ihren Vorstellungen wohl letzte Hürde, die sich dem Baubeginn noch in den Weg stellte, kürzlich scheinbar problemlos genommen, doch könnte eben das nun doch zum Problem werden.









