Nach Ansicht von Greenpeace steht es um zahlreiche Schutzgebiete an der Kanarischen Küste gar nicht gut. Die Umweltschützer haben ihren neuen Jahresbericht „Destrucción a toda costa“ (auf Deutsch etwa Zerstörung
koste es was es wolle oder besser Zerstörung auf Kosten der Küste) vorgelegt, für den sie die Küste rund um das spanische Festland und die der beiden spanischen Archipele unter die Lupe genommen haben.
Umwelt
Fischsterben in der Oase
Anfang Juli kam es in der Meerwasserlagune von Maspalomas zu einem massiven Fischsterben. Hunderte toter Fische trieben auf dem Wasser oder lagen am Ufer, und in der gesamten Gegend machte sich ein durchdringender Gestank breit.
Schwertwale auf Stippvisite
Experten der kanarischen Gesellschaft für Walstudien staunten nicht schlecht, als sie während einer Walzählung vor der Küste von Lanzarote einer Gruppe von 14 Schwertwalen begegneten. Dass Orcas auf ihren Jagdzügen nach Thunfisch zuweilen auch an den Kanaren vorbeischwimmen, war bekannt. Allerdings waren erst 2005 die ersten Aufnahmen dieser seltenen Besucher gelungen, die eine der 27 Meeressäugerarten sind, die in den Gewässern um die Kanaren vorkommen.
Europäer finden: Kanarische Strände sind die besten
Die europäischen Urlauber sind der Meinung, dass die Küsten der Kanaren die am besten erhaltenen von Spanien sind, gefolgt von den Balearen. 35% der Gäste aus europäischen Ländern, die in der letzten Zeit Spanien besucht haben, halten die Kanarischen Inseln für die Region mit den besten Stränden. Deutsche und Briten finden, dass die Kanaren das spanische Urlaubsgebiet mit besonders gut erhaltenen Küsten sind (48 bzw. 40%).
„Aus“ für den Hafen von Granadilla?
Der oberste kanarische Gerichtshof TSJC hat in der Sache „ Streichung der Seegraswiesen aus dem Artenschutzkatalog“ den Einspruch der kanarischen Regierung, des Hafenamtes von Teneriffa und der kanarischen Gas-Transportgesellschaft abgewiesen und sein Urteil ratifiziert, den Streichungsprozess vorbeugend zu unterbinden. Damit ist der Beginn der Bauarbeiten gestoppt.
35 Blaue Flaggen für die Kanaren
An 32 Stränden und drei Yachthäfen (sieben Strände und ein Hafen mehr als letztes Jahr!) wird in diesem Jahr die Blaue Flagge der FEE flattern und Badegästen signalisieren, dass sie sich an einem Strand mit hohen Umweltstandards sowie guten Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen befinden.
Schnurren statt Knattern
Die Gemeinde Arona im Süden Teneriffas geht mit gu-tem Beispiel in Sachen nachhaltiger Mobilität voran. Anfang Juni wurde die neue Zweiradflotte der Ortspolizei (Policía Local) vorgestellt, die aus fünf Elektrorollern besteht.
„Die Lage ist absolut ruhig“
Das Ergebnis der Auswertung der vulkanologischen Daten der Kanaren durch die Teilnehmer der Vulkanologie-Tagung ist sehr beruhigend.
Zurück in die Freiheit
In verschiedenen Orten auf den Kanaren wurden kürzlich Meeresschildkröten zurück in die Freiheit entlassen.
Spanien klagt in den USA
Das Appellationsgericht von New York hat der spanischen Regierung Recht gegeben und die amerikanische Justiz für kompetent erklärt, um über eine Schadenersatzklage zu entscheiden.








