Die spanische Umweltministerin Elena Espinosa hat inzwischen die Schwelbrände im Nationalpark Las Tablas de Daimiel als gelöscht erklärt – etwas zu voreilig, wie Experten meinen.
Umwelt
Neuer Artenschutzkatalog erhitzt weiterhin die Gemüter
Die Absicht der kanarischen Regierung, einen neuen Artenschutzkatalog herauszugeben, sorgt nach wie vor für heiße Diskussionen (das Wochenblatt berichtete).
Ökoprojekt für Icod de los Vinos
Die Gemeinde Icod de los Vinos ist mit etwa 25.000 Einwohnern das Zentrum der „Isla baja“, wie der Nordwesten Teneriffas von den Einheimischen genannt wird.
Staubecken fast völlig gefüllt
Für viele Einwohner La Palmas waren die schweren Regenfälle, die zwischen dem 22. und 24. Dezember vor allem dem Süden der Insel zu schaffen machten, ein Desaster. Zahlreiche Häuser, Autos und Straßen wurden aufgrund von Erdrutschen insbesondere in Fuencaliente, Mazo und Santa Cruz de La Palma unter wahren Geröllmassen begraben.
Das Flußwasser des Tajo wird zur Brandbekämpfung umgeleitet
Das spanische Umweltministerium hat eine neue Wasserleitung in der Provinz Kastilien-La Mancha in Betrieb genommen, um die Bodenbrände im Nationalpark „Las Tablas de Daimiel“ am Río Cigüela zu löschen. Das Schutzgebiet ist eine der letzten verbleibenden Flußauen in Zentralspanien und leidet seit fünf Jahren unter einer extremen Dürre.
Neuer Schutz für Seegraswiesen
Mit zwei Jahren Verspätung hat die kanarische Regierung Anfang dieses Jahres 177 Naturgebiete auf den Inseln offiziell zu FFH-Gebieten innerhalb des europäischen Netzes „Natura 2000“ erklärt.
Spaniens Wasservorräte vorerst gesichert
„Es gibt nichts besseres gegen Dürreperioden als einen Noterlass“, witzelt ein Abgeordneter aus Cuenca. „Sobald der durch ist, fängt es an zu regnen.“
Unwetter bescherte zu Weihnachten ein Desaster
Viele Bürger im Süden La Palmas haben ein dramatisches Weihnachtsfest hinter sich. Eine Schlechtwetterfront, die am 23. Dezember im Süden der Insel sintflutartige Regenfälle niedergehen ließ, sorgte für ein Desaster. Die bereits von den Waldbränden am 1. August 2009 stark betroffenen Gemeinden Fuencaliente und Mazo erlebten erneut die Gewalt der Natur, diesmal in Form von Regen.
Bioklimatische Häuser auf dem Klimagipfel vorgestellt
Das Projekt der 25 bioklimatischen Häuser, das vor einigen Jahren in Granadilla auf Teneriffa vom ITER (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables de Tenerife), dem technologischen Institut für erneuerbare Energien, umgesetzt worden ist, wurde kürzlich auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen Delegationen verschiedener teilnehmender Staaten vorgestellt.
Hirte stoppt Golfplatz-Projekt
Der Oberste Gerichtshof hat den Bebauungsplan für die Golfplatz-Anlage „Santa Ana del Monte Jumilla-Golf“ in Murcia für unzulässig erklärt und damit der Klage eines Schafhirten stattgegeben.








