Die Wildtierpflegestation des Cabildos von Teneriffa (Centro de Recuperación de Fauna Silvestre) behandelt jedes Jahr an die 80 Meeresschildkröten der als bedroht eingestuften Art Caretta Caretta (Unechte Karettschildkröte). Im Vergleich zu anderen Einrichtungen sind das 60% mehr.
Umwelt
Vulkanologische Krise spitzt sich zu
Nach einer kurzen Ruhepause verschärfte sich Ende Oktober die vulkanologische Krise von El Hierro. Die Epizentren der Erdbeben verlagerten sich nördlich von La Frontera und erreichten Stärken von bis zu 4,4 auf der Richterskala, sodass der Tunnel von Los Roquillos wieder gesperrt werden musste. Gleichzeitig begann es südlich von La Restinga heftig zu brodeln, Gasblasen und dampfende Pyroklasten drängten an die Meeresoberfläche, starke Strudel entstanden, bis zwei Dampfsäulen in die Höhe schossen und das Fischerdörfchen erneut evakuiert wurde.
Vulkanausbruch vor El Hierro
Anfang Oktober spitzte sich die „vulkanologische Krise“ El Hierros zu und seitdem überstürzen sich die Ereignisse: Am 10. Oktober durchbrach das Magma zum ersten Mal den Meeresboden, nur einen Tag später löste ein zweiter Magma-Austritt die „rote“ Warnstufe aus und führte zur Evakuierung von La Restinga. Schwefelflecken breiteten sich auf dem Meer aus. Am 15. Oktober kam es zu einem dritten Magma-Austritt; es wurden dampfende Pyroklasten vulkanischen Ursprungs an der Meeresoberfläche entdeckt.
Ozongefahr
Aus dem Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) für 2010 geht hervor, dass innerhalb der EU in Spanien am häufigsten die Grenzwerte des Ozons überschritten wurden.
Schutzkampagne für Pardelas
In den Abendstunden sind sie in ruhigen Küstengegenden deutlich zu hören, die jammernden, schnatternden Schreie der Pardelas. Diese auf den Kanarischen Inseln geschützten Zugvögel halten sich tagsüber meist über dem Meer auf und kommen erst in der Abenddämmerung an die Küsten, wo sie auf den Klippen nisten.
Waldbrandkampagne geht mit erfreulichem Ergebnis zu Ende
Die diesjährige Waldbrandschutzkampagne auf Teneriffa ist am 15. Oktober ohne große Zwischenfälle zu Ende gegangen.
„Wir sollten innerhalb von zehn Minuten unsere Sachen packen“
Das deutsche Ehepaar Ursula und Paul-Gerhardt Kreye war unter den Bewohnern und Urlaubern, die in der Nacht vom 27. September aufgefordert wurden, ihre Häuser und Unterkünfte auf El Hierro zu verlassen. Die Redaktion des Wochenblatts hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihnen, nachdem sie ihren Urlaub auf El Hierro abgebrochen und auf Teneriffa fortgesetzt hatten.
El Hierro in Hab-Acht-Stellung
Seit Mitte September ist die kleine Kanareninsel El Hierro weltweit in aller Munde, denn täglich zittert die Erde. Aufgrund der steigenden Häufigkeit und Stärke der Erdstöße wurde ein Vulkanausbruch nicht ausgeschlossen, sodass die kanarische Regierung am 23. September die Warnstufe „gelb“ ausrief und vorsichtshalber alle nötigen Vorkehrungen für den Notfall und eine Evakuierung der Bevölkerung getroffen wurden.
San Andrés blieb verschont
Der Atlantik zeigte sich Ende September von seiner zahmsten Seite. Ruhig wie ein See luden die Strände und Buchten auf den Kanaren zum Baden ein.
Erste Stromtankstelle in Santa Cruz
Der Einstieg in die Elektromobilität wird in Santa Cruz durch die Einrichtung der ersten Ladestation für Elektrofahrzeuge möglich. An der Straße J.R. Hamilton, direkt beim Sitz des Energieunternehmens Endesa, wurde am 22. September die erste Stromtankstelle in Teneriffas Hauptstadt öffentlich vorgestellt.









