Vulkanologische Krise spitzt sich zu

Nach einer kurzen Ruhepause verschärfte sich Ende Oktober die vulkanologische Krise von El Hierro. Die Epizentren der Erdbeben verlagerten sich nördlich von La Frontera und erreichten Stärken von bis zu 4,4 auf der Richterskala, sodass der Tunnel von Los Roquillos wieder gesperrt werden musste. Gleichzeitig begann es südlich von La Restinga heftig zu brodeln, Gasblasen und dampfende Pyroklasten drängten an die Meeresoberfläche, starke Strudel entstanden, bis zwei Dampfsäulen in die Höhe schossen und das Fischerdörfchen erneut evakuiert wurde.

Weiterlesen

Vulkanausbruch vor El Hierro

Anfang Oktober spitzte sich die „vulkanologische Krise“ El Hierros zu und seitdem überstürzen sich die Ereignisse: Am 10. Oktober durchbrach das Magma zum ersten Mal den Meeresboden, nur einen Tag später löste ein zweiter Magma-Austritt die „rote“ Warnstufe aus und führte zur Evakuierung von La Restinga. Schwefelflecken breiteten sich auf dem Meer aus. Am 15. Oktober kam es zu einem dritten Magma-Austritt; es wurden dampfende Pyroklasten vulkanischen Ursprungs an der Meeresoberfläche entdeckt.

Weiterlesen

„Wir sollten innerhalb von zehn Minuten unsere Sachen packen“

Das deutsche Ehepaar Ursula und Paul-Gerhardt Kreye war unter den Bewohnern und Urlaubern, die in der Nacht vom 27. September aufgefordert wurden, ihre Häuser und Unterkünfte auf El Hierro zu verlassen. Die Redaktion des Wochenblatts hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihnen, nachdem sie ihren Urlaub auf El Hierro abgebrochen und auf Teneriffa fortgesetzt hatten.

Weiterlesen

El Hierro in Hab-Acht-Stellung

Seit Mitte September ist die kleine Kanareninsel El Hierro weltweit in aller Munde, denn täglich zittert die Erde. Aufgrund der steigenden Häufigkeit und Stärke der Erdstöße wurde ein Vulkanausbruch nicht ausgeschlossen, sodass die kanarische Regierung am 23. September die Warnstufe „gelb“ ausrief und vorsichtshalber alle nötigen Vorkehrungen für den Notfall und eine Evakuierung der Bevölkerung getroffen wurden.

Weiterlesen