Die Tage nach den schweren Regenfällen vom 16. und 17. November, die insbesondere in den vier Gemeinden Puerto de la Cruz, Los Realejos, La Orotava und San Juan de la Rambla schwere Schäden anrichteten, erstrahlte Teneriffa überwiegend wieder unter schönstem Sonnenschein.
Umwelt
Spätfolge des Unwetters
Im Ortsteil San Fernando in Puerto de la Cruz kam es über eine Woche später zu einer Spätfolge des Unwetters. Die Wohngemeinschaft der Anlage Panorámica I in der Calle Alemania war sowieso schon betroffen, weil der hinter dem Gebäude liegende Barranco durch die Wassermassen zu
einem wahren Fluss angeschwollen war und einen Teil des Gartens weggespült hatte.
Zweiter meteorologischer Radar
Die spanische Regierung hat den Kanarischen Inseln einen zweiten meteorologischen Radar versprochen, nachdem das bislang einzige auf den Inseln tätige Messgerät bei den schweren Regenfällen vom 16. und 17. November aufhörte zu funktionieren.
Alles im grünen Bereich
„Alles im grünen Bereich“, so beurteilte ITER-Umweltdirektor Nemesio Pérez anlässlich der Hundert-Jahr-Feierlichkeiten zum Ausbruch des Chinyero das heute gegebene Risiko eines Vulkanausbruchs. „Alle unsere Indikatoren weisen normale Werte auf.“ Das Risiko eines Vulkanausbruchs auf Teneriffa sei derzeit „sehr gering“.
Am 16. November herrschte im Orotavatal Weltuntergangsstimmung
Der Wetterdienst hatte für den 16. November zunächst für die Insel La Palma Alarmstufe Gelb wegen heftigen Regens ausgerufen. Am Vormittag wurde die Warnung dann auf den Norden Teneriffas und Gran Canarias ausgeweitet. Zu dieser Zeit herrschte im Norden Teneriffas noch Strandwetter, doch am Nachmittag verdunkelten die angekündigten Gewitterwolken dann doch den Himmel.
„Irreparable Schäden an der Steilküste“
Ein schlechtes Erbe werde Bürgermeister Macario Benítez kommenen Generationen hinterlassen, wetterte die Stadträtin der Grünen IR-Los Verdes von El Rosario, Inmaculada del Cid, gegen das Projekt einer Küstenpromenade von Tabaiba nach Radazul, dessen Ausführung bereits begonnen hat. Die Gemeinde werde künftig keine intakte Küste mehr haben.
48 Hektar für den Umweltschutz
Ab jetzt wächst der Wald: Am 26. Oktober haben Dr. Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland, und Miquel Àngel Grimalt, Umweltminister der Balearischen Inseln, den ersten Baum des TUI Waldes im Naturpark Llevant bei Artà im Osten Mallorcas gepflanzt.
Umweltkatastrophe im Nationalpark
Gerichtliche Schritte gegen den spanischen Staat hat die Europa-Kommission eingeleitet. Spanien muss nun Rechenschaft über die fortschreitende Zerstörung seines Nationalparks Tablas de Daimiel (Kastilien-La Mancha) geben.
„Stopp für das Umwelt-Desaster!“
Etwa 500 Menschen folgten dem Aufruf zu einem Protestmarsch der Grünen von Icod – Plataforma Icodense por una Alternativa al Anillo Insular. Am 26. September marschierten sie durch die Straßen von Teneriffas Hauptstadt und forderten das Ende der Bauarbeiten am sogenannten „Anillo Insular“ zwischen Icod de los Vinos und El Tanque.
Badeverbot am Teresitas-Strand
Der Badestrand von Santa Cruz steht wieder einmal in den Schlagzeilen. Diesmal allerdings nicht wegen Korruption und juristischer Konflikte, sondern weil eine unbekannte Kontaminationsquelle zu einem Badeverbot gezwungen hat.










