Im Kampf gegen eine Ölförderung vor den Kanarischen Inseln erlebten die Gegner am 4. Juni einen harten Rückschlag, denn der Oberste Gerichtshof lehnte die von der kanarischen Regierung, Fuerteventura und Lanzarote eingelegten Rechtsmittel ab. Da die Mängel, die vor Jahren zu einer Teilnichtigkeit der Genehmigung geführt hatten, mittlerweile behoben wurden, steht den Probebohrungen nichts mehr im Wege, so die Richter.
Umwelt
Rote Blütenpyramiden am Fuß des Teide
Jetzt ist Blütezeit im Teide-Nationalpark. Auf über 2.000 Metern sorgen die Tajinaste für eine wahre Farbexplosion in der ansonsten erd- und sandfarbenen Vulkanlandschaft.
El Hierros Elektro-Fuhrpark rückt näher
Während die Arbeiten an El Hierros Windwasserkraftwerk stetig voranschreiten und die Insel ihrem Ziel, als weltweit erstes Gebiet sich ausschließlich mit erneuerbaren Energien selbst versorgen zu können, immer näher kommt, nimmt auch ein weiteres ehrgeiziges Projekt Formen an.
Bio-Gemüsebeete sind der Renner
Die Stadt La Orotava hat nach dem großen Erfolg der Initiative „ökologische Gemüsebeete in der Stadt“ beschlossen, dieses auf den Inseln bislang einzigartige Projekt weiter auszuweiten. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft des Cabildos wurde ein 1.800 Quadratmeter großes Grundstück gesäubert und für den ökologischen Gemüseanbau bereit gemacht.
Endgültige Schließung von Güímars Steinbrüchen in Sicht
Nur eine Woche nach einer persönlichen Inaugenscheinnahme von Güímars Steinbrüchen leitete Francisca Luengo, Vizeleiterin des kanarischen Industrieressorts, die Verfahren zum Entzug aller Fördergenehmigungen ein.
Umstrittenes Umspannwerk auf Eis gelegt
Das Stromprojekt auf dem Land ist vorerst gestoppt. Die kanarische Ministerin für Industrie, Margarita Ramos, teilte den Bürgermeistern von La Matanza, Ignacio Rodríguez, und La Victoria, Haroldo Martín, bei einem Treffen in Santa Cruz mit, dass die Pläne für das umstrittene Umspannwerk in Los Nateros vorerst auf Eis gelegt sind.
Tödlicher Hitzesonntag
Zwei betagte Touristen starben am 13. Mai auf Gran Canaria. Um die Mittagszeit erlitt eine 78-jährige Touristin während eines Wanderausflugs im Barranquillo de Andrés in Mogán einen Hitzschlag, der zu einem Herzstillstand führte.
Leitungswasser wieder unbedenklich trinkbar
Vier Wochen nachdem ein Trinkwasserverbot ausgesprochen worden war, wurde das Leitungswasser von Puerto de la Cruz auch in den Stadtteilen Las Dehesas, San Antonio, Las Arenas und Taoro wieder für unbedenklich trinkbar eingestuft.
Vulkan „blubbert“ weiter …
Im Mai gelang es einem Forscherteam des Obersten Spanischen Forschungsrates (CSIC) und des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) – mit Unterstützung der Mannschaft vom Rettungsschiff Salvamar Adhara –, neue Videoaufnahmen von El Hierros unterseeischem Vulkan zu erstellen.
Trinkverbot für Leitungswasser
Eine Woche, nachdem ein Zwischenfall am Wasserversorgungskanal von Aguamansa bis La Laguna zu einem mehrtägigen Konsumverbot für Leitungswasser in mehreren Gemeinden gezwungen hatte, kam es an einem Wasserreservoir bei Puerto de la Cruz zum nächsten Unfall. Eine Abdeckung zerbrach und fiel angeblich ins Innere des Wasserbeckens von La Vera.










