Die in einigen der wichtigsten Ferienländern des Mittelmeers wie Ägypten und der Türkei herrschende Unsicherheit und der Waffenstillstand seitens der baskischen Terroristenorganisation ETA lässt Spaniens Touristiksektor auf ein wahres Rekordjahr hoffen.
Spanien
Ärger vorprogrammiert
Zwischen dem 30. Mai und dem 1. Juni soll in diesem Jahr die Debatte zur Lage der Nation stattfinden, bei welcher Regierung und Parteien Bilanz über das letzte politische Jahr ziehen.
Spaniens ältestes Atomkraftwerk endgültig stillgelegt
In der Nacht zum 1. Mai ist Spaniens ältestes Atomkraftwerk, die Anlage „Zorita“ in Almonacid de Zorita, Guadalajara, nach 38 Jahren Betrieb endgültig abgeschaltet worden. Die Stilllegung des Kraftwerks war bereits 2001 unter der konservativen Regierung von José María Aznar beschlossen worden, nachdem wiederholt teils schwerwiegende technische Probleme aufgetreten waren.
Ende des „Sklaventums“ der Menschenaffen gefordert
Ein vom Grünen-Abgeordneten Francisco Garrido eingebrachter Entschließungsantrag zum Schutz der Menschenaffen hat Ende April nicht nur im Parlament, sondern spanienweit für viel Aufsehen gesorgt.
Teurer Bewegungsmangel
Durchschnittlich sitzt jeder Spanier 218 Minuten am Tag vor dem Fernseher was im krassen Gegensatz zu der für sportliche Betätigung aufgewendeten Zeit steht: Lediglich 171 Minuten in der Woche geht der Spanier zu Fuß.
Verletzte Aufsichtspflicht?
Im südspanischen Sevilla ist es Ende April zu einem tragischen Unfall gekommen, als ein Vierjähriger verstarb, nachdem er seinen Kopf in einen öffentlichen Abfalleimer gesteckt hatte und dort steckengeblieben war.
Stütze per Internet
Spaniens Arbeitslose müssen seit einigen Wochen in den meisten Regionen nicht mehr persönlich beim Arbeitsamt erscheinen, um ihr Arbeitslosengeld zu beantragen.
40% des Einkommens für Immobilienkauf
In Spanien gehört ab einem gewissen Alter der Kauf eines Eigenheims zum Leben wie beispielsweise Heiraten und Kinderkriegen. Bislang funktionierte dieses System auch ausgezeichnet, mit Unterstützung der Eltern, mehr oder weniger günstigen Hypotheken und ihrer Hände Arbeit kauften sich die spanischen Paare ihr Eigenheim, noch bevor sie sich das Jawort gaben.
ETA in finanziellen Schwierigkeiten
Die baskische Terroristenorganisation ETA hat seit dem Waffenstillstand Finanzierungsprobleme. Jüngsten Zeitungsberichten zufolge halten sich die Terroristen derzeit durch freiwillige Beiträge von Anhängern über Wasser.
„Hat sich etwas verändert?“ – „Ja, aber…“
„Ja, aber….“ So beginnt ein Großteil der Sätze, mit denen die Basken etwas über einen Monat nach dem Ausrufen des Waffenstillstands der ETA auf die Frage antworten, ob sich seitdem etwas verändert habe.





