Gala Gay befand sich zusammen mit 34 Landsmännern in dem letzten der insgesamt sieben Flüge, mit denen insgesamt 189 illegale Immigranten Ende Juni von Teneriffa aus in ihre Heimat im Senegal abgeschoben wurden. Seine Frau konnte es nicht glauben, als er an einem frühen Samstagmorgen plötzlich wieder vor ihr stand. „Was machst du hier, du sollst doch in Spanien sein“, warf sie ihm vor.
Spanien
Gute Beziehungen
Jaime Caruana, der derzeitige Gouverneur der Bank von Spanien, ist zum Beirat und Direktor einer neuen Abteilung des Internationalen Währungsfonds ernannt worden.
Politisch verdächtig
Die konservative PP will mit allen Mitteln verhindern, dass Miguel Ángel Ordóñez Fernández zum neuen Präsidenten der spanischen Zentralbank ernannt wird.
Verdiente Anerkennung
Luis Mardones Sevilla, einem der dienstältesten kanarischen Abgeordneten im Madrider Parlament wurde jetzt eine Ehrung zuteil.
Wieder zurück
Seit 1. Juli ist Starrichter Baltasar Garzón wieder an seinem Arbeitsplatz im Ermittlungsgericht Nummer 5 des Obersten Gerichtshofs anzutreffen.
Böse Zunge
Eduardo Zaplana, parlamentarischer Sprecher der konservativen Opposition im Madrider Parlament quittierte die Nachricht, dass der katalonische Präsident und Vater des neuen Statuts, Pascual Maragall, bei den bevorstehenden Regionalwahlen nicht mehr kandidieren werde mit einer bösartigen Bemerkung.
41 Tote bei U-Bahn-Unglück in Valencia
Mindestens 41 Menschen sind beim schwersten U-Bahn-Unglück der Geschichte Spaniens am 3. Juli ums Leben gekommen. Die Bergungsarbeiten in Valencia dauern noch an. Inzwischen wurden
Verschärfung des Ausländergesetzes vorgesehen
Durch die Gründung eines ständigen bilateralen Ausschusses wollen Madrid und die Kanarischen Inseln das Problem der illegalen Einwanderung besser in den Griff bekommen. So vereinbarten es Ministerpräsident José Luis Rodríguez und der kanarische Regierungschef Adán Martín, als sie sich am 14. Juni in Madrid trafen.
Punkte-Führerschein tritt am 1. Juli in Kraft
„Der 1. Juli wird ein historischer Tag, der Beginn einer neuen Ära auf den Straßen“ und „Das Einzige, was sich ändern wird, ist, dass es nur noch Platz für gute Autofahrer geben wird“ sind zwei der Botschaften, mit denen die spanische Regierung vor Wochen noch für die Einführung des neuen Führerscheins in Spanien warb, der ähnlich wie in anderen europäischen Ländern auf einem Punktesystem basiert.
Spanien erhält über 31 Milliarden aus EU-Fonds
Spanien belegt nach Polen den zweiten Platz der am meisten durch die verschiedenen EU-Fonds begünstigten Länder, durch die regionale Unterschiede ausgeglichen und die Kohäsion gefördert werden sollen. Insgesamt wird Spanien zwischen 2007 und 2013 über 31 Milliarden Euro erhalten.




