Um genau 09.01 Uhr explodierte am 30. Dezember auf einem der meist benutzten Parkdecks des neuen Terminals T4 des Madrider Flughafens Barajas eine Autobombe mit etwa 200 Kilo Sprengstoff. Die Erschütterung war so stark, dass fast das gesamte fünfstöckige Parkhaus einstürzte.
Spanien
9,3% weniger Verkehrstote auf Spaniens Straßen
Im Vergleich zu 2005 ist die Todesrate auf Spaniens Straßen um 9,3% gesunken. Es handelt sich somit nicht nur um das dritte Jahr in Folge, in dem die Sterblichkeitsrate gesunken ist, sondern auch um das dritte Mal, in dem die besten Zahlen, sprich die wenigsten Todesopfer seit 25 Jahren verzeichnet wurden.
Handy-Manie
In 2007 werden rund drei Milliarden Menschen –fast die Hälfte der Weltbevölkerung – im Besitz eines Mobiltelefons sein.
Über 600.000 Einwohner mehr in einem Jahr
Zum 1. Januar 2006 lebten in Spanien nach offiziellen Angaben 44.708.964 Personen. Das sind 600.434 mehr als zum Jahresbeginn 2005.
Ärmer durch den Euro
Die Spanier gehören neben den Franzosen zu den EU-Bürgern, die am meisten unter der Einführung des Euro zu leiden hatten und haben.
Das Café der Zeichen
Am 21. Dezember wurde in Madrid das „Café de los Signos“ eingeweiht, ein gastronomisches Unternehmen, in dem nur Taubstumme bedienen. Eine derartige Einrichtung ist nicht nur spanienweit bislang einmalig, sondern auch weltweit eine Seltenheit.
Zwillingsschwestern an der Costa Brava ertrunken
Zwei Urlauberinnen, Zwillingsschwestern aus Deutschland, sind am 25. Dezember an der Küste von Calonge in der Nähe von Girona an der Costa Brava ertrunken.
Weitere ETA-Bombe entdeckt
Am 4. Januar, knapp eine Woche nach dem ETA-Anschlag im Madrider Flughafen, entdeckte die baskische Regionalpolizei Ertzaintza in der zu Guipúzcoa gehörenden Ortschaft Atxondo einen mit hundert Kilo Amonal präparierten Sprengkörper, bei dem nur noch die Installation eines Zündsystems fehlte, um ihn zu einer potenten Bombe zu machen.
Sechs neue Festnahmen
Im Rahmen der immer noch laufenden Ermittlungen bezüglich der Madrider Terroranschläge vom 11. März 2004, bei denen 190 Menschen getötet und 1.500 verletzt wurden, ereigneten sich Anfang des Jahres neue Festnahmen.
Frühestens im April
Justizminister Juan Fernando López Aguilar wird frühestens Anfang April von seinem Amt zurücktreten, um sich ganz seiner neuen Aufgabe als Spitzenkandidat der kanarischen Sozialisten bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai dieses Jahres zu widmen.



