Am 15. Januar, zwei Tage nach den Großkundgebungen gegen den ETA-Terror in Madrid und Bilbao, trat Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero vor den Abgeordnetenkongress, um über seine Politik während der letzten neun Monate Rechenschaft abzulegen.
Spanien
Alter schützt vor Strafe nicht, oder doch?
Am 12. Januar wurde die frühere argentinische Präsidentin María Estela Martínez de Perón, 75, aufgrund eines zuvor in ihrer Heimat erlassenen internationalen Haftbefehls vorübergehend in Spanien festgenommen.
Friedenskundgebungen nach ETA-Anschlag ohne Unterstützung der konservativen Opposition
Seit die Sozialisten am 14. März 2004, drei Tage nach den blutigen Attentaten auf vier Madrider Nahverkehrszüge, die Wahlen gewannen, ist die konservative Opposition (PP), die fest mit einem erneuten Wahlsieg gerechnet hatte, bereits fünf Mal zu Kundgebungen auf die Straßen gegangen.
Oscar in Sicht
Erstmalig hat die Jury der Academy Awards vor der Bekanntgabe der offiziellen Nominierungen die letzte Vorauswahl der Filme bekannt gegeben, die in diesem Jahr um den Oscar für den besten ausländischen Film wetteifern.
Ein ganzes Dorf steht unter Mordverdacht
Umstritten, ja, das sei er schon immer gewesen, so sehr, dass er bereits mehrmals von Unbekannten Drohbriefe erhalten habe, doch ihn umbringen, nein, das kann niemand aus dem Dorf getan haben.
„Ein unzulässiger Luxus“
Eine Eigentumswohnung ist in den letzten Jahren in Spanien für einen Großteil der Einwohner zu einem unbezahlbaren Traum geworden. Doch selbst wer den Traum vom Eigenheim aufgibt und sich auf die Suche nach einer Mietwohnung macht, tut sich in Spanien schwer.
Immer mehr Familien zur Organspende bereit
Nur 15,2% der Familien in Spanien, die im vergangenen Jahr um die Freigabe der Organe eines eben verstorbenen Angehörigen gebeten wurden, haben dies abgelehnt.
Eine Stadt besinnt sich auf Weiblichkeit
Nur fünf von hundert Straßen und Plätzen in Barcelona tragen den Namen einer Frau. Die überwältigende Mehrheit wird von Männernamen bzw. Ortsnamen belegt. Insgesamt sind in der katalanischen Hauptstadt von insgesamt 4.700 derzeit nur 250 Straßen, Plätze und Gärten nach einer Frau benannt.
Empfänger sollen Überweisungsgebühren mittragen
Die spanische Notenbank will in Kürze die Erhebung von Überweisungsgebühren für den Empfänger genehmigen. Die Geldinstitute können diese für Überweisungen verlangen, bei denen der Auftraggeber angibt, dass die Überweisungskosten mit dem Empfänger geteilt werden sollen.
Lebensrettende Heimatüberweisungen
Die Geldüberweisungen, die in Spanien arbeitende Immigranten im vergangenen Jahr in ihre Heimatländer schickten, schlagen sämtliche Rekorde.




