Die Bilanz der Unfälle während der Osterwoche ist erschreckend: Insgesamt 106 Tote waren auf den spanischen Straßen zu beklagen, obwohl in letzter Zeit drastische Maßnahmen zur Reduzierung der Unfälle eingeführt wurden.
Spanien
Drogenbesitz im Ausland
1.559 Spanier sitzen derzeit in ausländischen Gefängnissen ein. 76% davon, also 1.179 Personen, wurden im Zusammenhang mit einem Drogendelikt inhaftiert.
30.000 künstliche Befruchtungen
Von den 470.000 Babys, die jährlich in Spanien geboren werden, wurden etwa 7.000 (bzw. 1,5%) über künstliche Befruchtung empfangen.
Punkteführerschein verliert an Wirkung
Seitdem am 1. Januar 2006 in Spanien der Punkte-Führerschein in Kraft getreten ist, haben bereits 500 Autofahrer ihre Fahrerlaubnis verloren, weil ihnen alle zwölf Punkte abgenommen wurden.
Gesundheitsbewußte Ernährung
Nach einer jüngsten Untersuchung ernähren sich die Spanier zusehends besser.
„Gib’ ihnen Saures“
Angestellte des Madrider Regionalfernsehsenders Telemadrid zeigten am 26. März in Brüssel an, dass sie unmissverständliche Anweisungen „von oben“ erhalten hatten, Politiker der Sozialisten vor den Regional- und Kommunalwahlen am 27. Mai besonders heftig anzugreifen und zu kritisieren.
Verantwortungslose Ernährung
Die Regionalregierung von Asturien hat Ende März den Eltern eines 10-Jährigen vorübergehend die Vormundschaft entzogen. Grund ist die Tatsache, dass der Junge zeitweise bis zu 100 Kilo auf die Waage brachte.
Der ganz normale Wahnsinn
Marbellas Ex-Bürgermeisterin Marisol Yagüe musste am 22. April erneut vor dem Richter erscheinen. Diesmal ging es jedoch nicht um die zahlreichen Ungereimtheiten, die im Zusammenhang mit dem sogenannten Marbella-Skandal aufgetreten sind und deretwegen sie sich zusammen mit zahlreichen weiteren ehemaligen Stadtratsmitgliedern vor der Justiz verantworten muss.
Melilla eine Woche ohne Internet
Die Einwohner der spanischen Exklave Melilla mussten Ende März tagelang ohne Telefon und Internet auskommen.
Angebliche Gewissensfrage
Im Rahmen des Mammut-Prozesses um die Madrider Terroranschläge vom 11. März 2004 hat der damalige Polizeichef Agustín Díaz de Mera jetzt für große Entrüstung gesorgt.



