Am 31. Januar fanden in Palma de Mallorca die 21. deutsch-spanischen Regierungskonsultationen statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die unter anderem in Begleitung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf die beliebteste Ferieninsel der Deutschen gereist war, und Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bezeichneten die deutsch-spanischen Beziehungen als „äußerst positiv“. Zwar wurden bei diesem Treffen keine Abkommen verabschiedet, es seien jedoch große Fortschritte bei einem der Hauptthemen auf der Agenda erzielt worden: Die Förderung von gemeinsamen Projekten für erneuerbare Energien in Afrika. Im Vorfeld zu den Treffen hatte Steinmeier mit der spanischen Presseagentur EFE gesprochen.
Spanien
Großer Auftritt der Kanaren bei Reisemesse Fitur
Am 30. Januar eröffnete das spanische Königspaar in Madrid die 28. Ausgabe der internationalen Reisemesse Fitur. Die Kanarischen Inseln stellten sich in diesem Jahr dem Fachpublikum des nationalen und internationalen Reisemarktes auf einem knapp 2.000 qm großen Messestand vor, der für sein Design den ersten Preis der Messe abräumte.
„Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten“
Jaime Palop, Spaniens Generaldirektor für Wasser, hat Ende Januar ausgesprochen, was schon seit langem befürchtet wird. Spanien durchleidet derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Sie sei bei weitem schlimmer als die Dürrephase in den 1990er Jahren, erklärte Palop der spanischen Presseagentur EFE gegenüber.
Wenn aus Opfern Beklagte werden
Eine regelrechte Welle der Empörung ging Ende Januar durch Spanien, als bekannt wurde, dass ein Autofahrer, der im August 2004 einen 17-jährigen Radfahrer überfahren hatte, jetzt Schadenersatz von den Eltern des Todesopfers einklagen wollte.
Justiz stellt Verfahren gegen angebliche Madrider Todesärzte ein
Zwei Jahre lang wurden sie als Mörder beschimpft und auf diverseste Art und Weise in der Öffentlichkeit verleumdet und bedrängt. Aufgrund einer anonymen Anzeige hatte die Region Madrid, in der Esperanza Aguirre (PP) den Vorsitz führt, Luis Montes, den ehemaligen Chef der Notfallabteilung des Hospital Severo Ochoa im Stadtteil Leganés, und sein Team beschuldigt, mindestens 400 Patienten im Endstadium durch absichtlich erhöhte Dosen an Betäubungs- und Schmerzmitteln getötet zu haben.
Sozialisten und Konservative auf Wählerfang
Im Vorfeld zu den Parlamentswahlen am 9. März hat ein regelrechter Wettkampf um die besten Wahlversprechen zwischen den beiden stärksten Parteien in Spanien, den regierenden Sozialisten (PSOE) und der konservativen Opposition (PP), eingesetzt.
Bischöfe machen Kampagne gegen Sozialisten
Die spanische Bischofskonferenz hat einen weiteren Schritt in ihrem Kampf gegen die sozialistische Regierung unternommen. Nach Großdemonstrationen gegen die Homo-Ehe und für den Schutz der christlichen Familie und des Religionsunterrichts, haben die katholischen Würdenträger am 31. Januar in Form einer „Pressemitteilung“ die Wähler indirekt dazu aufgerufen, am 9. März nicht für die regierende PSOE zu stimmen.
Verkaufen und Kaufen?
Lassen Sie mich erläutern, warum ich der Überzeugung bin, dass „Market Timing“ nicht funktioniert. Die meisten Fakten beziehen sich auf die USA, da es über den amerikanischen Aktienmarkt mehr Untersuchungen gibt als über jeden anderen.
Doch nur eine faule Ausrede?
Madrids Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón solle sich auf das konzentrieren, für was er von seinen Wählern gewählt wurde, nämlich das Amt des Stadtvaters der spanischen Hauptstadt wahrnehmen.
Goya-Filmpreis ging an Überraschungssieger
Am 3. Februar versammelte sich in Madrid alles, was im nationalen Filmgeschäft Rang und Namen hat, um die Verleihung der spanischen Goya-Filmpreise zu feiern. Zur allgemeinen Überraschung gewann ausgerechnet ein als Außenseiter gehandeltes Werk den Goya für den besten Film: „La Soledad“ („Die Einsamkeit“), ein Melodram über zwei Frauen, die gegen die Einsamkeit kämpfen, wurde außerdem mit dem Preis für die beste Regie (Jaime Rosales) ausgezeichnet.









