Während des Wahlkampfes hielt sie sich auf Anordnung von ganz oben noch zurück, doch knapp zwei Wochen nach den Parlamentswahlen schlug sie erneut zu, und zwar ausgesprochen deutlich. Die Rede ist von Montserrat Nebrera, einer jungen Hoffnungsträgerin der katalanischen Konservativen (PP), die es in der Region wegen der erklärten Katalonien-Feindlichkeit der nationalen Volkspartei äußerst schwer hat.
Spanien
José Bono zum Parlamentspräsidenten gewählt
Nach den Osterfeiertagen trat am 1. April zum ersten Mal seit den Parlamentswahlen vom 9. März der neue Abgeordnetenkongress zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Hauptaufgabe war dabei die Wahl des Parlamentspräsidenten.
Wie in alten Zeiten
Santiago Carrillo, der greise ehemalige Generalsekretär der spanischen Kommunisten stellte kürzlich im Institut der Schönen Künste in Madrid das Buch mit dem Titel „Erinnerungen eines Republikaners“ von Luis de Azcárate vor.
Die Schatten der Vergangenheit abschütteln
Es tut sich was in der zweitstärksten Partei Spaniens, der oppositionellen Volkspartei (PP), die bei den Parlamentswahlen am 9. März die zweite Niederlage in Folge zugunsten der regierenden Sozialisten hinnehmen musste.
Brasilien verweigert Spaniern die Einreise
Die brasilianische Regierung ist sauer auf Spanien. Wie es in einer offiziellen Mitteilung des Außenministeriums heißt, sei man sehr verärgert darüber, dass so vielen brasilianischen Staatsbürgern im Madrider Barajas-Flughafen die Einreise verweigert wird.
Fünfte absolute Mehrheit für Manuel Chaves
Die Bürger der südspanischen Region Andalusien waren am 9. März nicht nur dazu aufgerufen, ein neues nationales Parlament zu wählen. Als einzige autonome Region Spaniens fanden an diesem Tag auch Regionalwahlen statt.
Vierter Jahrestag der Madrider Terroranschläge
Am 11. März jährten sich zum vierten Mal die Terroranschläge auf vier Madrider Nahverkehrszüge. 192 Menschen verloren dabei das Leben und über 1.800 wurden verletzt. Wie jedes Jahr seit dem schrecklichen Geschehen fand auch diesmal eine feierliche Gedenkveranstaltung für die Opfer in Madrid statt.
PP-Chef Rajoy denkt nicht an Rücktritt
In der Wahlnacht stand sie noch geschlossen hinter ihm. Die Parteispitze der konservativen Volkspartei gab sich auf dem Balkon der Madrider Parteizentrale in der Callle Génova, unter dem Jubel der Anhänger den Anschein, es ihrem Chef und Spitzenkandidaten nicht anzulasten, die Wahlen erneut gegen die Sozialisten verloren zu haben.
IU – der größte Verlierer der Parlamentswahlen
Noch in der Wahlnacht musste Gaspar Llamazares, Chef und Spitzenkandidat der Vereinigten Linken (IU), eingestehen, dass die Niederlage wohl ihresgleichen sucht.
Kaum gegründet, schon auf Vormarsch
Rosa Díez könnte in etwa als spanisches Pendant von Oskar Lafontaine beschrieben werden. Zugegeben, der Vergleich ist gewagt, doch auch die aus dem Baskenland stammende Politikerin war lange Zeit aktives Mitglied der Sozialisten (PSOE) und belegte nicht selten wichtige Ämter innerhalb der Partei.









