Gleichberechtigung macht sich inzwischen auch in einem im Grunde negativen Zusammenhang in Spanien bemerkbar.
Spanien
Spätabsolventen
Einer Untersuchung zufolge nimmt die Anzahl an Studenten über 30 Jahre an spanischen Universitäten jährlich zu.
„Historischer Exot“
José María Aznar hat mit umstrittenen Äußerungen erneut für Aufsehen in Spanien gesorgt. In einem mehrseitigen Interview in der Januar-Ausgabe der spanischen „Vanity Fair“ sprach der ehemalige konservative Ministerpräsident im Hinblick auf die Wahl Barack Obamas zum ersten schwarzen US-Präsidenten unter anderem von einem „historischen Exotismus und einem vorhersehbaren Wirtschaftsdesaster“.
Ausblick 2009 – rabenschwarz?
Krisen sind die Blütezeit der Ökonomen. Von ihnen erwartet man, dass sie ein Datum für das Ende der Rezession angeben können. Die meisten sehen für 2009 schwarz oder sogar rabenschwarz. Die meisten Wirtschaftswissenschaftler und Analysten haben 2009 bereits heute als weiteres, vollkommen desaströses Jahr abgeschrieben.
Durchschnittspreise für Wohnimmobilien erstmals seit 1993 gesunken
Die Fiesta ist vorbei, schreiben renommierte spanische Zeitungen seit Monaten immer wieder. Gemeint ist das Ende des Baubooms der letzten zehn Jahre, der Spanien, wie jetzt überdeutlich wird, einen künstlich aufgeblähten Reichtum bescherte.
Spanien entschlackt Bürokratie aus Spargründen
Sämtlichen Dekreten, die die spanischen Ministerien verabschieden, muss in absehbarerer Zeit ein Bericht über ihre „regulatorische Belastung“ beiliegen, der garantieren soll, dass sie keine neuen administrativen oder bürokratischen Belastungen nach sich ziehen werden.
Vermögenssteuer abgeschafft
Sozusagen als Weihnachtsgeschenk hat die Regierung eines ihrer Wahlversprechen eingelöst und die Vermögenssteuer (Impuesto sobre el Patrimonio) für Eigentümer von Immobilien abgeschafft.
Wer hat die golden times noch vor sich?
Gold: Ein Schmuck wie Diamanten? Ein Rohstoff wie Kupfer? Eine Währung wie der US-Dollar? Ein Investment wie eine Anleihe?
Drastischer Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle
2008 verloren 2.182 Menschen ihr Leben auf Spaniens Straßen. Die Zahl ist erschreckend und hat dennoch auch eine positive Seite, denn im Vergleich zum Vorjahr sind das immerhin 559 Verkehrstote weniger. Ein derart drastischer Rückgang (- 20,3%) wurde seit 1964 nicht mehr registriert.
Inflation auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
Der gesunkene Ölpreis und die Verbilligung anderer Rohstoffe haben dafür gesorgt, dass die spanischen Bürger sich 2009 weniger Sorgen um die Inflation machen müssen. Im Dezember ging die Inflationsrate nach der Vorabschätzung des Statistikamtes um 0,9 Punkte zurück und lag somit zum Jahresende bei 1,5%. Im Dezember 2007 waren es noch 4,3%.



