Schon seit langem ist angekündigt, dass in Spanien das Abtreibungsgesetz reformiert werden soll. Anfang März wurden nun erste Details der angestrebten Änderungen bekannt, die ein Expertenausschuss in monatelanger Arbeit durchgeführt hat und deren Schwerpunkt darauf lag, den kriminellen Makel von Frauen, die eine Abtreibung vorgenommen haben, zu nehmen.
Spanien
„Operación Gürtel“ – kein Ende in Sicht
Der Korruptionsskandal, in den die oppositionellen Konservativen (PP) nun schon seit mehreren Wochen verwickelt sind, weitet sich immer weiter aus.
Madrid schiebt Untersuchung der Spionageaffäre den Riegel vor
Eigentlich war festgelegt, dass der parlamentarische Untersuchungsausschuss, der den Spionagevorwürfen innerhalb der Madrider Regionalregierung auf den Grund zu gehen hatte, bis zum 31. März arbeiten sollte.
Fünfter Jahrestag der Madrider Terroranschläge
Am 11. März 2004 kamen bei Bombenanschlägen auf vier Madrider Nahverkehrszüge 192 Menschen ums Leben und über 1.800 wurden zum Teil schwer verletzt. Vier Jahre setzten die Institutionen und Behörden alles daran, den traurigen Jahrestag in Würde und Mitgefühl mit den zahlreichen Terroropfern zu begehen.
Hollywood liegt Penélope Cruz zu Füßen
Penélope Cruz ist endgültig in Hollywood angekommen. Am 22. Februar erhielt die 34-Jährige im Kodak Theatre in Los Angeles als erste Spanie-rin einen Oscar. Die Auszeichnung wurde ihr als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle im jüngsten Woody-Allen-Film „Vicky Cristina Barcelona“ zugesprochen.
Frühlingswind nach Eiseskälte
Seit dem Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten weht ein gänzlich neuer Wind, was die bilateralen Beziehungen mit Spanien betrifft.
Korruptionsskandal um die PP weitet sich aus
Während es um die Spionageaffäre in der Madrider Regionalregierung wieder etwas stiller geworden ist, reißen die Nachrichten über neue Verdächtige und einschlägiges Beweismaterial im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal, in den zahlreiche hohe Führungskräfte der konservativen PP verwickelt sein sollen, nicht ab.
Justizminister Bermejo ist zurückgetreten
Sein mit großer Leidenschaft ausgeübtes Hobby, die Jagd, hat den spanischen Justizminister Mariano Fernández Bermejo letztendlich sein Amt gekostet. Mindestens aber war es mit Sicherheit der letzte Auslöser dafür, dass der 61-Jährige nach etwas über zweijähriger Amtszeit am 23. Februar seinen Rücktritt erklärte.
„Ein Tropfen Wut in einem Meer aus Angst“
„Ein Tropfen Wut in einem Meer aus Angst” titelte El País, eine der größten spanischen Tageszeitungen, am 25. Februar ihren Bericht über einen Anwohner der baskischen Ortschaft Lazkao, der Opfer eines zwei Tage zuvor verübten Anschlags der Terrororganisation ETA geworden war und seiner Wut auf ungewöhnliche Art und Weise Luft machte.
Politischer Führungswechsel in Galicien und im Baskenland
Am 1. März wurde in den beiden autonomen Regionen Galicien und Baskenland ein neues Parlament gewählt. Die mit Spannung erwarteten Regionalwahlen haben insbesondere im Baskenland einen historischen Wandel herbeigeführt, doch auch in Galicien haben sich die Wähler für einen Richtungswechsel entschieden.










