Ein Schweizer Konto mit 1,5 Millionen Euro eines bekannten Politikers hat erneut die Partido Popular erschüttert. Francisco Granados, Senator und viele Jahre die Nummer zwei der Partei in der Region Madrid, bestreitet, aktuell ein Konto in der Schweiz zu unterhalten.
Spanien
Verweigerter Handschlag
Der katalanische Geschäftsmann Àlex Fernoll hat dem spanischen Kronprinzen den Handschlag verweigert, als dieser die Handy-Messe Mobile World Congress MWC in Barcelona eröffnete und dabei eine Gruppe von Unternehmern begrüßte.
„Vitamin B“
Die spanische Regierung hat entschieden, Beatriz de Guindos, die Nichte des spanischen Wirtschaftsministers gleichen Namens, für einen Direktorenposten der Weltbank in Washington vorzuschlagen.
Regierung verlangt mehr Geld von der EU
Aus gegebenem Anlass – in letzter Zeit häufen sich wieder die Zahlen derjenigen, die illegal die Grenze überqueren wollen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen – fordert das spanische Innenministerium mehr finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union, um die illegale Einwanderung zu unterbinden.
Regierung kündigt umfassende Steuerreform an
Die Regierung brütet derzeit intensiv über einer umfassenden Steuerreform. Das aktuelle System soll von Grund auf reformiert werden und sowohl die wirtschaftliche Erholung anfachen als auch das staatliche Defizit abbauen.
„Ich vertraute meinem Mann“
Es war das erste Mal, dass ein Mitglied des spanischen Königshauses vor Gericht erscheinen musste. Am 8. Februar beantwortete Prinzessin Cristina, die jüngste Tochter von König Juan Carlos, sechs Stunden lang die Fragen des Untersuchungsrichters, der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger in Palma de Mallorca. Sie wird der Steuerhinterziehung und Geldwäsche im Zusammenhang mit den Geschäften ihres Ehemannes Iñaki Urdangarin verdächtigt, gegen den bereits seit zwei Jahren ermittelt wird.
Telefonterror am Wochenende und an Feiertagen verboten
Schluss mit den aufdringlichen Telefonanrufen der diversen Firmen, um Produkte oder Tarifwechsel anzubieten. Zumindest werktags zwischen 21 und 9 Uhr werden kommerzielle Anrufe in Spanien zukünftig verboten sein.
Finanzminister Montoro will multinationale Konzerne zur Kasse bitten
Die großen börsennotierten Konzerne zahlen gerade einmal 4% Steuern, obwohl der Körperschafts-Steuersatz nominell bei 30% liegt. Regierungschef Mariano Rajoy hat schon vor einem Jahr erklärt, dass die 35 Unternehmen des spanischen Aktienindex IBEX zur Zeit seines Regierungsantritts überhaupt keine Steuern gezahlt hätten.
Die prekäre Lage des Arbeitsmarktes
Dem offen zutage getragenen Optimismus der politischen Führungsriege zum Trotz belegen die neuesten Zahlen des zuständigen Ministeriums, dass weiterhin mehr Arbeitsplätze zerstört als geschaffen werden. Im Januar stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen erneut auf 4,8 Millionen an.
Reinfall im Land der großen Hoffnungen
Die Krise hat viele spanische Unternehmen ins Ausland getrieben. Einige haben den Schritt nach China gewagt, schließlich winkte das Reich der Mitte mit einem enormem Wirtschaftswachstum. Doch nach nur kurzer Zeit entpuppte sich für viele der Versuch als Reinfall.







