Am 11. März erinnerten in Madrid mehrere Gedenkveranstaltungen an die Opfer der fürchterlichen Terroranschläge vor 10 Jahren.
Am Morgen des 11. März 2004 kamen bei Bombenanschlägen auf Madrider Nahverkehrszüge 191 Menschen ums Leben. 13 Sprengsätze explodierten in vier Pendlerzügen. Die Justiz konnte später nachweisen, dass islamistische Terrorzellen für die Anschläge verantwortlich waren. Nach einem jahrelangen Prozess wurden im Oktober 2007 21 der 28 Angeklagten verurteilt. Zehn Jahre später sind einige davon bereits wieder aus der Haft entlassen.
Spanien
EU will einheitliche Ladegeräte
In einem dritten Anlauf stimmte das EU-Parlament am 13. März für eine Gesetzesvorlage, die einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone in der EU vorschreibt.
Iberia erlaubt elektronische Geräte bei Start und Landung und bietet Internetzugang
Die Fluggesellschaften der IAG-Gruppe Iberia und Vueling erlauben seit dem 10. März die Nutzung von elektronischen Geräten an Bord ihrer Flugzeuge auch während Start und Landung.
Stromtarifänderung
Ab 1. April sollte der Stromstandardtarif TUR durch den Strompreis PVPC ersetzt werden, dessen Komponente für die eigentliche Stromleistung nicht mehr per Versteigerung sondern auf dem „freien Markt“ und nicht mehr quartalsmäßig sondern täglich festgesetzt wird (das Wochenblatt berichtete).
Erster Handelsbilanzüberschuss seit 27 Jahren
Zum ersten Mal seit 1986 ist es Spanien gelungen, das vergangene Jahr mit einem Überschuss der Handelsbilanz abzuschließen.
Bereits 2007 fiel die Außenhandelsbilanz, also die Differenz zwischen den Exporten und den Importen, negativ aus und erreichte ein historisches Handelsbilanz-Defizit von 10% des Bruttoinlandsproduktes (BIP).
Aus der Gruppe der gefährdetsten Mitgliedsstaaten entlassen
Am 5. März hat die EU-Kommission Spanien aus der Gruppe der „EU-Länder mit unverhältnismäßig hohem wirtschaftlichen Ungleichgewicht“, die einer starken Überwachung bedürfen, entlassen. Es wurde in die Gruppe der Länder mit geringerem Ungleichgewicht hochgestuft, in der sich auch Deutschland befindet.
IWF-Chefin Lagarde fordert weitere Reformen
Bei einer Wirtschaftskonferenz in Bilbao hat Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Regierung von Mariano Rajoy ihre Unterstützung zugesagt und diese gleichzeitig zur Aufrechterhaltung und Weiterführung des Reformkurses aufgefordert, insbesondere in den Bereichen Arbeit, Schuldenabbau und Unternehmertum.
Spaniens Hotels senkten die Preise
Laut einer Studie sind die Preise der spanischen Hotels innerhalb eines Jahres um 3% zurückgegangen. Die Kanarischen Inseln und die Balearen machten die Ausnahme – hier stiegen die Hotelpreise zwischen März 2013 und März 2014 um 15% bzw. 8% an.
Preisverfall bei Wohnimmobilien hält an
Im letzten Quartal 2013 sind die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um weitere 8% gefallen, sodass sich der 2007 in Gang gesetzte Preisverfall auf mittlerweile 37% beläuft.
Anti-Fracking-Gesetz vorerst gestoppt
Die spanische Regierung und die Regionalregierung Kantabriens streiten sich über ein Gesetz, das Letztere im April vergangenen Jahres verabschiedet hat. Nicht zuletzt der massive Druck aus der Bevölkerung hatte das kantabrische Parlament bewogen, die Gassuche und -förderung mit der umstrittenen Methode des hydraulischen Frackings zu verbieten.






