Aus einem Bericht der nationalen Wertpapier-Börsenkommission geht hervor, dass die börsennotierten Unternehmen zwischen Dezember 2012 und Juni 2013 ihre Belegschaften um 9% bzw. fast 121.000 Angestellte abgebaut haben.
Spanien
Einschränkung des Weltrechtsprinzips könnte acht Drogenschmugglern die Freiheit bringen
Die drastische Einschränkung der Anwendung des Weltrechtsgrundsatzes in Spanien, welche die konservative Regierung unter Ausnutzung ihrer absoluten Mehrheit im Schnellverfahren ohne zweite Lesung und ohne Debatte durchgesetzt hat, um China und die USA nicht weiterhin mit in Madrid anhängigen Verfahren wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in Tibet und Guantanamo zu verärgern (das Wochenblatt berichtete), verursacht nun, wie von den Richtern und Staatsanwälten des Nationalen Gerichtshofes vorausgesehen, Probleme bei der Bekämpfung des internationalen Verbrechens.
8,5 Millionen Wohnungen ohne Versicherungen
Die Wirtschaftskrise hat sich auch auf den Versicherungsschutz der Bürger ausgewirkt. Nach einer Studie, die jetzt auf der Website Kelisto.es veröffentlicht wurde, haben 30% aller Wohnungen in Spanien keine Hausratsversicherung.
Ende für Roaming noch 2015
Wer sein Handy in der EU benutzt, sei es für Telefonate oder mobile Internetnutzung, soll ab 15. Dezember 2015 keine Roaming-Gebühren mehr bezahlen müssen. Die EU-Abgeordneten stimmten nun für die Abschaffung dieser Extrakosten. Nun müssen noch die EU-Staaten zustimmen.
Presse-Weste statt Selbstkritik
Am 29. März fand in Madrid unter dem Motto „Schach der Monarchie“ eine Demonstration gegen das Königshaus statt, die nicht angemeldet war. Ein entsprechend großes Polizeiaufgebot wurde auf der Plaza de Neptuno in Madrid zusammengezogen, um das gute Hundert Demonstranten im Auge zu behalten.
Spanischer Meteorit von 1931 aufgetaucht
Über achtzig Jahre lang lag der 5,5 Gramm schwere Meteorit zusammen mit den alten Medaillen und kaputten Halsketten von Rosa González Pérez in ihrer kleinen Schatzkiste. Sie sah ihn am 9. Juli 1931 gegen halb zehn vormittags vom Himmel fallen, als sie in ihrem Dorf Ardón im Norden Spaniens gerade Besorgungen für ihre Mutter erledigte.
Ryanair „zivilisiert“ sich
„Während der vergangenen 25 Jahre hat unser Modell, das auf Pünktlichkeit und den billigsten Tarifen basiert, bestens funktioniert, aber man muss sich eben weiterentwickeln.“ Das hat der Präsident der irischen Fluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, kürzlich erklärt und Neuerungen im Kundenservice verkündet.
Stromtarifmodell bei der Europäischen Kommission angezeigt
FACUA, eine gemeinnützige, überregionale Verbraucherschutzorganisation, hat das von der spanischen Regierung verordnete „chaotische“ neue Stromtarifmodell bei der Europäischen Kommission angezeigt.
Marsch für die Würde
Mit einem achtfachen Sternenmarsch aus allen Teilen des Landes und durch Madrid verliehen Zehntausende Spanier ihrem Protest gegen die Sparpolitik und den Abbau der Bürgerrechte Ausdruck. Schon knapp zwei Wochen zuvor waren die Teilnehmer des „Marsches für die Würde“ von verschiedenen Ausgangspunkten in Spanien aufgebrochen, um zu Fuß nach Madrid zu wandern und so ein Zeichen zu setzen. In einem Manifest brachten die Organisatoren des Marsches, eine Vielzahl von Gewerkschaften, sozialen Initiativen und politischen Gruppierungen, die Not und die Empörung der Bevölkerung gegenüber der Regierung auf den Punkt.
Abschied vom Architekten der Demokratie
Am 23. März verstarb in Madrid Adolfo Suárez González. Der Vater der spanischen Demokratie, der das Land in der Zeit nach der Franco-Diktatur regierte, war vor zehn Jahren an Alzheimer erkrankt.
Zwei Tage nach seinem Tod wurde der ehemalige Ministerpräsident in der Kathedrale von Ávila beigesetzt. Zuvor hatten Tausende Spanier in Madrid Abschied von dem beliebten Staatsmann genommen, der im Kongress aufgebahrt war.





