Nachdem das Jahr 2013 mit einem historischen Rekord der Urlauberzahlen von 60,6 Millionen abgeschlossen hatte, war auch für 2014 ein Rekordjahr vorausgesagt worden. 63 Millionen erwartete man.
Spanien
Rote Augen, unsicherer Gang, schleppende Sprechweise
Das konstatierten die Polizeibeamten in ihrem Bericht, als sie am frühen Sonntagmorgen gegen fünf Uhr den Richter am Verfassungsgericht Enrique López kontrollierten.
Ärger mit der Verwandtschaft
Unter den „Hashtags“, die sinngemäß „derkönigdanktab“ oder „Referendumjetzt“ lauten, fordert Henar Ortiz Álvarez, die Tante von Prinzessin Letizia, die User auf, ihre Unterschrift unter das Gesuch zu setzen, denn es sei höchste Zeit, dass das Volk zu Wort komme.
Kollateralschäden
Eine Gruppe prominenter Mitarbeiter der bekannten Satire-Zeitschrift „El Jueves“ hat unter Protest ihren Job aufgegeben, nachdem die Verlagsleitung eine kritische Karikatur im Zusammenhang mit der Abdankung von König Juan Carlos auf der Titelseite der Zeitschrift zurückgezogen hatte.
Die Erklärung zum Schutzgebiet könnte der Ausweg sein
Ebenso wie die Kanarischen Inseln befinden sich derzeit auch die Balearen im Kampf gegen die Erdölindustrie (das Wochenblatt berichtete). Vier verschiedene Konzerne planen, im Mittelmeer nach Erdöl- und Erdgasvorkommen zu suchen.
Dieselpansch-Netzwerk verursachte Milliardenschaden
Nach jahrelangen Ermittlungen haben die Guardia Civil und der Zoll Anfang Juni zugeschlagen und ein ausgeklügeltes Netzwerk ausgehoben das Dieseltreibstoff „gepanscht“ hat.
Bad Bank zahlt die höchsten Gehälter
Aus dem Jahresbericht der „Gesellschaft zur Verwaltung der aus der Restrukturierung des Bankensektors hervorgegangenen Aktiva“ – kurz Sareb – geht hervor, dass die staatliche Bad Bank im vergangenen Jahr ihrem Personal ein durchschnittliches Gehalt von 105.127 Euro zahlte – mehr als jedes am Aktienindex IBEX gehandelte Unternehmen und doppelt so viel wie große Banken, beispielsweise die Banco Santander oder die BBVA ihren Angestellten zahlen.
Die letzten Tage der Wildnis
Fast vierzig Jahre nach seiner ersten Umrundung Iberiens geht der Reisejournalist und Buchautor Rolf Neuhaus noch einmal auf Fahrt entlang der Küsten Festland-Spaniens und Portugals. Seine Erlebnisse beschreibt er im DuMont Reiseabenteuer „Die letzten Tage der Wildnis“.
Generationswechsel im Königshaus
Mehr als 39 Jahre war Juan Carlos de Borbón König von Spanien. Nun hat er zugunsten seines Sohnes abgedankt. Prinz Felipe wird den Thron übernehmen.
In einer Fernsehansprache von knapp zehn Minuten erklärte der Monarch am 2. Juni seine Entscheidung. Spanien durchlebe gerade eine schwere Wirtschaftskrise und müsse nun von einer jüngeren Generation mit neuer Energie geführt werden, sagte König Juan Carlos unter anderem. Sein Sohn Felipe, so unterstrich er, sei für diese Aufgabe bestens vorbereitet und geeignet. Er könne den Wandel durchführen.
EU-Fördergelder verschwendet
In den Jahren 2007 bis 2013 hat Europa mit vielen Milliarden Projekte in Spanien gefördert. Allein durch den Fonds für regionale Entwicklung EFRE wurden 23 Milliarden Euro für Maßnahmen zur Beseitigung regionaler Ungleichheiten zugeteilt, von denen 61,6% bereits ausgeführt und bezahlt sind. Weitere acht Milliarden kamen aus dem Europäischen Sozialfonds und 3,5 Milliarden aus dem Kohäsionsfonds, der die Umwelt und die Integration der transeuropäischen Verkehrsnetze fördert.










