Marihuana-Clubs sind vor allem in Katalonien, dem Baskenland und in Madrid auf dem Vormarsch – eine Form, die Legalisierung der Substanz voranzutreiben. Allein in Barcelona existieren mehr als 300 dieser Einrichtungen.
Spanien
Umstrittener Verzicht auf die Mezquita von Córdoba
Die Zentralregierung hat nicht vor, das Weltkulturerbe, welches die Mezquita von Córdoba darstellt, im Eigentum des spanischen Volkes zu halten. Justizminister Alberto Ruiz Gallardón begründete dies während eines Kulturforums des Bistums Córdoba mit eher schwammigen Argumenten.
Die Zahl der chinesischen Immigranten hat sich in zehn Jahren verdreifacht
Das exklusive Karaokelokal „V-Show“ ist die neue Sensation für die jungen Chinesen, die in Madrid leben. Gegen Mitternacht bevölkern Hunderte von Söhnen des Reichs der Mitte diesen Tempel der orientalischen Musik, der erst vor einigen Monaten eröffnet hat.
Erweiterung der Indikationen im neuen Abtreibungsgesetz
In das neue Abtreibungsgesetz, das Schwangerschaftsunterbrechungen auch vor der 14. Woche wieder strafbar machen wird, soll Hinweisen aus dem Justizministerium zufolge nun doch eine weitere Indikation im Zusammenhang mit Missbildungen des Fötus aufgenommen werden.
Gesundheitssystem verliert 28.500 Mitarbeiter
Der Mitarbeiterstab des Nationalen Gesundheitssystems SNS ist in den letzten zwei Jahren erheblich zusammengeschrumpft. Im Januar dieses Jahres zählte das SNS 476.689 Angestellte, 2012 waren es noch 505.185.
Drogen und Prostitution steigern das BIP
Die EU und damit auch die spanische Regierung greifen in ihrem verzweifelten Versuch, ein ständiges Wirtschaftswachstum von mindestens drei Prozent zu erzielen, zu Mitteln, die dem Bürger gelinde gesagt verwirrend erscheinen müssen.
Regierung will „schwere“ Steuersünder an die Öffentlichkeit bringen
Die Regierung hat die regelmäßige Veröffentlichung einer Auflistung säumiger Steuerschuldner beschlossen, die beim Fiskus mit mehr als einer Million Euro in der Kreide stehen.
Der Kredithahn bleibt zu
Zwei Jahre ist es her, dass Spanien von der Europäischen Union (EU) ein millionenschweres Finanzpaket zur Rettung des Finanzsektors angenommen hat. Doch die neuesten Daten der Spanischen Nationalbank belegen, dass die Unterstützung der EU nicht in der Privatwirtschaft angekommen ist, denn die Kreditinstitute vergeben immer weniger statt mehr Darlehen.
Bevölkerungsrückgang
Die langandauernde Krise, von der sich Spanien aller Voraussicht nach nur sehr langsam erholen wird, hat viele Spuren hinterlassen, die teilweise erst nach und nach ans Licht kommen. Dazu gehört, dass seit 2012 die Bevölkerungszahl kontinuierlich schrumpft. Enttäuschte Einwanderer kehren auf der Suche nach einer besseren Zukunft in ihre Heimatländer zurück, Spanier kehren ihrem eigenen Land den Rücken, weil sie im Ausland bessere Chancen erwarten.
Im Rahmen einer Studie über die demografischen Veränderungen im Lande hat das Nationale Statistikinstitut (INE) ermittelt, dass im Jahr 2012 – zum ersten Mal überhaupt seit 1971 – die Bevölkerung um 90.326 Personen geschrumpft ist.
Unschuldslamm
Diego Torres, der ehemalige Geschäftspartner von Iñaki Urdangarin, des Ehemanns der Infantin Cristina, hat jetzt den Richter José Castro, der den Korruptionsfall untersucht, aufgefordert, die Anklage gegen ihn und seine Frau Ana María Tejeiro fallen zu lassen.










