Ein Foto von sich selbst mit König Felipe am Tage seiner Krönung ist das Highlight der Sammlung, doch der „kleine Nicolás“, wie der 20-jährige Francisco Nicolás Gómez Iglesias in den Medien genannt wird, hat noch viele weitere Größen aus Politik und Hochfinanz in seiner Trophäensammlung, die zum Teil auch auf Facebook, dieser Tage jedoch vor allem auf den Titelseiten der Tageszeitungen zu sehen ist.
Spanien
Spanienweite Razzia gegen Korruption
Der Richter am Nationalen Gerichtshof, Eloy Velasco, hat gemeinsam mit der Antikorruptions-Staatsanwaltschaft und der Guardia Civil in der letzten Oktoberwoche die sogenannte „Operación Púnica“ aufgenommen, in deren Verlauf bereits 51 Personen – darunter sechs Bürgermeister und hochrangige Regionalpolitiker – verhaftet wurden.
Valencia erfindet das „Begräbnis 2.0“
Die städtische Friedhofsverwaltung von Valencia bietet ab dem 17. November den Service „Despedida OnLine“ an, der es Angehörigen erlaubt, per Internet-Livestreaming an der Trauerfeier für einen Verstorbenen teilzunehmen.
Nationalpolizei hat mehr Twitternutzer als das FBI
Auf Twitter feiert die spanische Nationalpolizei erstaunliche Erfolge. Über 1,1 Millionen Internetnutzer „folgen“ den Kurznachrichten der Policia Nacional (mehr als dem amerikanischen FBI).
Neues Erbrecht: Was Sie beachten sollten
Neues Erbrecht für Deutsche mit dauerhaftem Aufenthalt in Spanien – wer muss jetzt handeln?
Google zahlt weiterhin kaum ans spanische Finanzamt
Der spanische Ableger von Google erspart sich ganz legal die Körperschaftssteuer (impuesto de sociedades), indem er seine Rechnungen von Irland aus stellt. Was in Spanien selbst über andere Firmen der Unternehmensgruppe hereinkommt, deckt nur knapp die Kosten. Drei Jahre lang wies Google España sogar Verluste aus.
Reiches Erbe
José Ángel Fernández Villa, der historische Führer der Bergarbeitergewerkschaft SOMA-UGT war kürzlich in den Fokus des Fiskus geraten, weil er im Zuge der Steueramnestie der spanischen Regierung ein Vermögen in der Form von Fonds „nachgemeldet“ und dafür den begünstigten Steuersatz von 10 Prozent abgeführt hatte.
Dem spanischen Staat gehen 12,4 Milliarden Euro an Mehrwertsteuer verloren
Nach einem Bericht der Finanzkommission der EU gingen dem spanischen Staat 2012 insgesamt 12.4 Milliarden Euro Einnahmen aus der Mehrwertsteuer aufgrund von Steuerhinterziehung, Konkursverfahren und Kapitalevasion verloren.
Mangelnde Kontrolle
Javier Sanchéz Simón, Vertreter der Partei UpyD auf den Kanaren, macht sich angesichts des Skandals mit den „schwarzen Kreditkaren“ der Vorstandsmitglieder der Bankia Sorgen, dass auch Geld der kanarischen Sparer vergeudet wurde.
Apotheken leiten Medikamente ins Ausland um
Eine Unterversorgung von Transplantations- und Tumorpatienten mit Medikamenten, die an sich von den Pharma-Unternehmen in ausreichender Menge ausgeliefert wurden, hat im Laufe der letzten eineinhalb Jahre über hundert Apotheken aus allen Teilen des Landes in den Fokus polizeilicher Ermittlungen gerückt.







