Seitdem die linkspopulistische Partei Podemos bei den Regional- und Gemeindewahlen im Mai 2015 in viele spanische Gemeinderäte und Regionalparlamente gewählt wurde, haben die Demonstrationen auf offener Straße bedeutend abgenommen.
Spanien
Organuhr
Das heutige Alltagsleben entfernt sich immer weiter vom natürlichen Rhythmus; immer mehr Menschen leiden unter körperlichen wie seelischen Beschwerden, da die Bedeutung des Wechsels zwischen Tag und Nacht, der An- und Entspannung sowie der Aktivitäts- und Ruhephasen – auch im Hinblick auf unsere Organe – vernachlässigt wird.
Ein kluger Schachzug
In einer parteiinternen Umfrage hat die Parteiführung von Podemos die Basis nach ihrer Einstellung zu einem linksliberalen Bündnis mit PSOE und Ciudadanos bzw. zu einem linken Pakt mit PSOE, IU-Unidad Popular und Compromís befragt. Wie bereits erwartet wurde, stimmte mit 88% der etwa 150.000 Teilnehmer die überwältigende Mehrheit gegen die erste und 92% für die letzte Option und stärkte damit Generalsekretär Pablo Iglesias den Rücken.
„Mangelnder Wille“ zur Aufnahme von Flüchtlingen
Seit September 2015 hat Spanien nicht mehr als 18 Flüchtlinge aufgenommen. Noch im März hatte die Regierung angekündigt, endlich aktiv bei der Aufnahme von Flüchtlingen mitzuwirken und noch im selben Monat 467 Personen ins Land zu bringen, doch daraus wurde bislang nichts. Verschiedene europäische Institutionen kritisieren die Passivität und „den fehlenden Willen“ der Regierung Rajoy bei der Bewältigung der Migrationskrise.
Wahlrecht ab 16 Jahre beantragt
Der spanische Kongress hat einen Gesetzesantrag der nationalistischen katalanischen Partei Esquerra Republicana ERC akzeptiert, das Wahlrecht auf Personen ab 16 Jahre zu erweitern, das bislang ab 18 Jahre gilt. PSOE, Podemos, Democrácia i Libertat DL sowie weitere politische Gruppen haben den Antrag unterstützt.
Wiederholungstäter
Am Morgen des 11. April klickten die Handschellen, und Mario Conde, ehemaliger Präsident der Bankgesellschaft Banesto, wurde erneut verhaftet. Knapp 30 Jahre sind vergangen, seitdem er die Leitung der Traditionsbank übernahm, die er später in den Ruin führte, 16 Jahre seit seiner Verurteilung wegen Betrugs und Unterschlagung.
Erbausschlagung im deutsch-spanischen Verhältnis – Teil 2
Im ersten Teil dieses Artikels. der in der vorigen Ausgabe des Wochenblattes erschienen ist, erläuterten Dr. Löber und Dr. Steinmetz die Unterschiede bei der Ausschlagung einer überschuldeten Erbschaft nach deutschem bzw. spanischem Recht. Gilt deutsches Recht, so ist innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis des Erbfalles auszuschlagen. Erfolgt dies nicht, gilt die Erbschaft als angenommen. Lebte der Erblasser im Ausland oder befand sich der Erbe zu Beginn der Frist im Ausland, beträgt sie sechs Monate. Die Fristen sind nicht verlängerbar. Auch bei Ausschlagung am spanischen Wohnort sind die Fristen einzuhalten und die Ausschlagungserklärung selbst an das zuständige deutsche Gericht weiterzuleiten. (siehe auch Teil 1 unter www.wochenblatt.es)
Finanzamt wird Depots per Knopfdruck blockieren können
Bislang war es dem spanischen Finanzamt nur möglich, per Internet ein Konto zu blockieren, also mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zu belegen. Doch dies soll der Agencia Tributaria ab 1. Oktober auch bei Langzeitdepots möglich sein. Ein entsprechendes Gesetz wurde dieser Tage im Offiziellen Gesetzblatt (BOE) veröffentlicht.
Superfood Salat
Ob als Vorspeise oder Beilage, kleine Zwischenmahlzeit oder vollwertiger Sattmacher – kaum ein anderes Gericht ist so vielfältig und abwechslungsreich wie Salat. Dabei gilt Salat als Inbegriff von Frische und Knackigkeit, da er meist roh genossen wird. Doch die Möglich- keiten der Zubereitung sind so bunt wie seine Zutaten, die uns die Natur das ganze Jahr über schenkt.
Rodrigo Rato: 9-fache Steuerhinterziehung?
Verschleiert durch ein Unternehmen namens „Kradonara 2001“ und ein ganzes Netzwerk weiterer Firmen könnte der frühere Wirtschaftsminister Rodrigo Rato (PP) in den Jahren 2008 bis 2014 bis zu neun Steuerdelikte begangen haben.








