Die PSOE hat dieser Tage Stellung dazu genommen, wie sie das Rentenproblem in den Griff bekommen will. Das Team um Generalsekretär Pedro Sánchez hat in sein Wahlprogramm aufgenommen, von bestimmten Abgaben einen Teil abzuzweigen, um das stark defizitäre Rentensystem erhalten zu können.
Spanien
Rajoy wird nach dem 26. Juni nichts ändern
Mariano Rajoy, derzeit noch spanischer Regierungschef, erklärte vor einigen Tagen, er ziehe es vor, Pakte über dauerhafte Reformen mit den Sozialisten von der PSOE und den liberalen Ciudadanos zu schließen, als alleine zu regieren. Deshalb werde er nach den Wahlen vom 26. Juni, wie immer auch das Resultat sein wird, seinen Rivalen das gleiche Angebot unterbreiten wie nach dem 20. Dezember – die Bildung einer großen Koalition.
Vier Monate damit verbracht, die Fußballzeitung zu lesen
Die Liberalen von Ciudadanos begannen ihren Vorwahlkampf am Strand Malvarrosa in Valencia. Parteichef Albert Rivera hat eine seiner Hochburgen ausgewählt, um seinen offiziellen Weg zum 26. Juni anzutreten.
Samsung zieht an Apple vorbei
Der südkoreanische Smartphone-Hersteller Samsung hat auf dem spanischen Markt den allmächtigen Apple-Konzern bezwungen.
Strickmütze statt Nadelstreifen
Chema Alonso, Spaniens bekanntester und einflussreichster Hacker, ist in die Führungsetage von Telefónica aufgestiegen.
Großbrand auf illegaler Reifendeponie
In der Nacht auf den 13. Mai wurde Europas größter illegaler Reifenfriedhof bei Seseña in der Nähe von Toledo in Brand gesetzt.
EU prüft die Sanktionierung Spaniens
Es gilt bereits als beschlossene Sache, dass die EU-Kommission Spanien wegen Überschreitung des Defizitlimits als erstes Land der Währungsunion mit einer Sanktion belegen wird. Trotzdem versuchte der amtierende Präsident Mariano Rajoy dieser Tage per Brief, die Kommissare umzustimmen.
Gescheiterte Regierungsbildung kostet die Wirtschaft 0,8% des BIP
BBVA Research, die Forschungsabteilung der BBVA, prophezeit der spanischen Wirtschaft ein Wachstum von 3,2% bzw. 2,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesem und in den kommenden beiden Jahren, bestätigte gleichzeitig jedoch auch die negativen Auswirkungen der innenpolitischen Instabilität aufgrund der gescheiterten Regierungsbildung auf die Konjunktur.
Investitionsfeindliche Bürokratie
Seit über zwanzig Jahren gibt es ein großangelegtes städtebauliches Vorhaben zur Neugestaltung des Nordens der Landeshauptstadt Madrid und ebenso lange wird das ehrgeizige Projekt durch sich endlos hinziehende Genehmigungsverfahren, widersprüchliche Entscheidungen der verschiedenen Bezirksverwaltungen und eine extrem langsame Rechtsprechung blockiert.
Gewerkschaften fordern Mindesteinkommen
Die Gewerkschaften CCOO und UGT haben gemeinsam in einer mehrwöchigen Aktion Unterschriften für eine Volksgesetzesinitiative (Iniciativa Legislativa Popular, ILP) gesammelt. Eine halbe Million Unterschriften spanischer Bürger werden benötigt, um auf diesem Wege einen Gesetzentwurf in den Kongress einbringen zu können.








