Die Umstände der Ermordung des Lyrikers und Dramatikers Federico García Lorca, der 1936 zu Beginn des Spanischen Bürgerkrieges von Handlangern des späteren Diktators Francisco Franco gefangen genommen und einige Tage später an der Landstraße von Viznar nach Alfacar bei Granada erschossen wurde, konnten bisher nicht genau geklärt werden.
Politik
Volksbegehren für ein Mindesteinkommen
Die Gewerkschaften UGT und CC OO haben im April gemeinsam ein Volksbegehren für ein Gesetz zur Schaffung eines Mindesteinkommens eingebracht. Die beiden Generalsekretäre der Arbeitnehmervertretungen, Ignacio Fernández Toxo (CC OO) und Cándido Méndez (UGT), ließen den Antrag im Abgeordnetenhaus registrieren.
Die Tage der besonders unpopulären Gesetze Rajoys scheinen gezählt
Ende des Jahres wird ein neues Parlament gewählt und eine neue, wahrscheinlich linksgerichtete Regierung die Zügel des Staates in die Hand nehmen.
„Wer auf der Liste der Steuerbetrüger steht, fliegt aus der Partei“
Große Versprechungen hat der Fraktionssprecher der Partido Popular im Kongress, Rafael Hernando, gemacht: „In dem hypothetischen Fall, dass ein Mitglied der Partido Popular auf der Liste der Personen erscheint, die von der Steueramnestie von 2012 Gebrauch gemacht haben, wird es aus der Partei, deren Präsident Mariano Rajoy ist, ausgeschlossen.“
Kommunalpolitiker wegen Bereicherung verhaftet
Wieder einmal ist auf kommunaler Ebene ein Bereicherungsskandal ans Licht gekommen. Dieses Mal betrifft er mehrere Stadt- und Gemeindeverwaltungen in der Provinz Valencia.
Schlechter Freund
Álvaro Pérez – Spitzname „El Bigotes“ (der Schnurrbart) gilt als einer der Köpfe des Korruptionsnetzes Gürtel, des Skandals, der seit nunmehr fünf Jahren die spanische Justiz beschäftigt. Insbesondere prominente Politiker aus der Region Valencia sollen in die Bestechungsaffäre verwickelt sein.
Einmann-Parteien
Der Vizegeneralsekretär für Autonomie- und Kommunalpolitik der Partido Popular, Javier Arenas, hat auf einer Wahlkundgebung in Sevilla unterstrichen, dass 2015 für Spanien das wichtigste Jahr seit dem Tod von Franco sei, als die Diktatur von der Demokratie abgelöst wurde.
Kein Geld für Korruptionsbekämpfung
Kleinere Parteien entstehen und verlieren wieder an Bedeutung, oft, ohne dass dies allzu große Auswirkungen auf die Geschicke eines Landes hätte. Im Fall der Partei UPyD jedoch gibt es negative Konsequenzen, welche die Selbstreinigungskraft der spanischen Demokratie bedeutend schwächen, denn die Krise dieser Partei bedeutet einen herben Schlag für die Bekämpfung der Korruption im Land.
5.000 Anzeigen sind beim Fiskus eingegangen
Santiago Menéndez, Chef der Agencia Tributaria, legte dieser Tage Rechenschaft vor dem Abgeordnetenhaus über die Arbeit der spanischen Steuerbehörde im vergangenen Jahr ab. Unter anderem gab er Auskunft über den „Erfolg“ einer der Maßnahmen des 2012 beschlossenen Gesetzes zur Bekämpfung des Steuerbetruges.
Rekord an Steuereinnahmen
Trotz andauernder Wirtschaftskrise und weiterhin dramatisch hoher Arbeitslosenquote haben die Spanier im vergangenen Jahr so viel Steuern bezahlt wie noch nie zuvor.









