Luis María Linde, Chef der Spanischen Zentralbank, äußerte sich dieser Tage vor dem Abgeordnetenhaus zu dem kurz zuvor von der Regierung vorgestellten Haushaltsentwurf für das kommende Jahr (das Wochenblatt berichtete) sowie den grundlegenden Wirtschaftsprognosen.
Politik
Neuer Bildungsminister sucht den Konsens
Bildungsminister Íñigo Méndez de Vigo, der Ende Juni José Ignacio Wert nach dessen Rücktritt ersetzt hat, sucht bezüglich der Umsetzung der umstrittenen Bildungsreform LOMCE den Konsens mit den dafür zuständigen Autonomen Regionen.
Streit um die Krankenversicherungskarte für Immigranten
Im August hat der Generalsekretär des Gesundheitsministeriums, Rubén Moreno, denjenigen Autonomen Regionen mit Sanktionen gedroht, welche die Gesundheitsversorgung von Einwanderern, die sich ohne gültige Papiere im Land aufhalten, wieder eingeführt haben.
Essensausgabe nur noch für eingetragene Bürger
„Mensajeros de la Paz“ und ihr Gründer Padre Ángel sind weit über Spaniens Grenze hinaus bekannt für ihre Aktionen zugunsten Not leidender Menschen insbesondere von Kindern.
Dienstreisen künftig in der Touristen-Klasse
Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode hat Finanzminister Cristóbal Montoro per Verordnung den Führungskräften öffentlicher Unternehmen acht konkrete Sparmaßnahmen vorgeschrieben, darunter die Pflicht, in der Touristen-Klasse öffentlicher Transportmittel zu reisen.
Wieder „zu Hause“
Der Europaabgeordnete und ehemalige Justizminister der sozialistischen Regierung von José Luis Zapatero, Juan Fernando López Aguilar, ist wieder in die Reihen seiner Partei, der PSOE, aufgenommen worden.
Erstes Veto
Die alternative Aufsteigerpartei Podemos, die bislang noch nicht in Regierungsgremien vertreten war, kann jetzt erstmalig an einem Beschluss im Senat teilnehmen.
1,2 Milliarden Euro für die Kanaren
Die Europäische Kommission wird im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung den Kanarischen Inseln 997 Millionen Euro zukommen lassen, womit sich der Gesamtposten bis 2020 auf 1,2 Milliarden Euro erhöht.
Gemeinden schulden 827 Millionen Euro
Das Transparenzportal „Sielocal“ hat anhand der Daten des Finanzministeriums und des Nationalen Statistikinstituts (INE) ermittelt, dass sich die Gesamtschuld der kanarischen Gemeinden am Jahresende 2014 auf über 827 Millionen Euro belief, womit im Durchschnitt jeder Canario bzw. Resident mit 378 Euro belastet ist.
Reisekostenzuschuss für alle Schüler und Studenten
Das Cabildo hat erstmals auf den Kanarischen Inseln einen Reisekostenzuschuss für alle Schüler und Studenten verabschiedet, die ihre Ausbildung auf anderen Inseln oder auch auf dem spanischen Festland absolvieren möchten. Die Höhe des Reisekostenzuschusses wird vom Jahreseinkommen der Eltern abhängig gemacht.











